Die gesamte Reise

20 Tage/21 Nächte

Fahrtzeit

5,428 Meilen (8,735 Kilometer)

Gateway mit Flughafen

Denver (DEN)

Seattle (SEA)

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  • Bighorn Medicine Wheel, Wyoming

  • Dignity Statue, South Dakota

  • United Tribes Technical College International Powwow, North Dakota

  • National Bison Range, Montana

  • Nez Perce National Historic Park Visitor Center, Idaho

Überblick der Tour

Ankunfts-Gateway mit Flughafen – Denver (DEN)
Tag 1: Cheyenne (Home to Cheyenne Frontier Days), Wyoming
Tag 2: Wind River Indian Reservation, Wyoming
Tag 3: Bighorn Medicine Wheel, Wyoming
Tag 4: Devils Tower National Monument, Wyoming
Tag 5: Crazy Horse Memorial | Black Hills, South Dakota
Tag 6: Badlands National Park | Pine Ridge, South Dakota
Tag 7: Chamberlain | Mitchell, South Dakota
Tag 8: Sisseton | Wahpeton, South Dakota
Tag 9: Bismarck-Mandan (Home to UTTC International Powwow), North Dakota
Tag 10: On-A-Slant Indian Village, North Dakota
Tag 11: Turtle Mountain Reservation, North Dakota
Tag 12: Ft. Berthold Indian Reservation, North Dakota
Tag 13: Crow Indian Reservation | Crow Fair | Little Bighorn Battlefield, Montana
Tag 14: First Peoples Buffalo Jump, Montana
Tag 15: Blackfeet Indian Reservation | Browning | Glacier National Park, Montana
Tag 16: Flathead Indian Reservation | National Bison Range, Montana
Tag 17: Salmon | Sacajawea Interpretive Center, Idaho
Tag 18: Salmon | Sacajawea Interpretive Center, Idaho
Tag 19: Nez Perce National Historic Park, Idaho
Tag 20: Coeur d’Alene Indian Reservation, Idaho
Abreise-Gateway mit Flughafen – Seattle (SEA)

Die KULTUR DER UREINWOHNER

Tägliche Routenführung

Cheyenne Frontier Days Old West Museum, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:

Seit 1897 feiert Cheyenne das Wild-West-Festival Cheyenne Frontier Days:  Inzwischen ist die jährliche Veranstaltung Mitte bis Ende Juli das größte Freiluft-Rodeo der Welt, bei dem Spitzenprofis um ein Preisgelder von mehr als 1 Million Dollar gegeneinander antreten. Ergänzt wird die tägliche Rodeo-Action durch Touren hinter den Kulissen, Trickreiten und Pferderennen. Zu sehen sind auch die Nachbauten eines traditionellen Indianerdorfes, einer historischen Siedlerstadt inklusive Saloon, es gibt Square-Dance für alle, ein traditionelles Chuck Wagon-Cook-off, Pfannkuchen-Frühstück und eine Kunstausstellung. Daneben runden Paraden mit historischen Kutschen und Oldtimern, eine Flugshow und Live-Konzerte das Programm ab.

Wer Cheyenne nicht während des Rodeos-Events besucht sollte im Cheyenne Frontier Days Old West Museum vorbeischauen, wo die lange Tradition der Veranstaltung zu jeder Jahreszeit lebendig wird.

Übernachtung:            Cheyenne

Wind River Wild Horse Sanctuary, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:

Im Wind River Basin von Wyoming befindet sich das Wind River Reservat. Es ist das siebtgrößte Reservat in den Vereinigten Staaten, umfasst mehr als 8000 Quadratkilometer und ist die heutige Heimat der Stämme der Eastern Shoshone und der Northern Arapaho. Das Gebiet umfasst eine traumhafte Landschaft mit 240 Seen, hunderten Kilometern an Flüssen und Bächen und vielen unvergleichlichen Naturwundern. Als Start empfiehlt sich ein Besuch im Northern Arapaho Experience Room im Wind River Hotel & Casino, wo die Geschichte der nördlichen Arapaho anhand von Kunstwerken, Videos und vielen einzigartigen Ausstellungstücken erzählt wird.

Außerhalb von Lander befindet sich das Wind River Wild Horse Sanctuary mit insgesamt 130 wilden Mustangs. Auf einer geführten Tour besichtigen Besucher die Ranch und erfahren mehr über diese stolzen Tiere.

Der Wind River Canyon Scenic Byway (U.S. Highway 20), der bei der Stadt Shoshoni beginnt und gleich nördlich von Thermopolis endet, führt Reisende durch den Wind River Canyon. In der Nähe befinden sich auch die roten Felsen der Owl Creek Mountains und das tiefblaue Wasser des Boysen Reservoirs. Spektakulär sind die 760 Meter hohen senkrechten Felswände auf beiden Seiten des Canyons.

Zu den Powwows im Reservat gehören jedes Jahr das Eastern Shoshone PowWow im Juni, das Ethete Celebration & PowWow im Juli und das Northern Arapaho PowWow im September.

Übernachtung:            Riverton oder Lander

Bighorn Medicine Wheel, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten: 

Erster Stopp heute ist die Rock State Petroglyph Site: Hier sind über 300 Felszeichnungen aus einem Zeitraum von Tausenden von Jahren und aus vielen Kulturen zu bestaunen.

Danach geht es auf den Medicine Wheel Passage Scenic Byway, die nördlichste Route durch den Bighorn National Forest in die Big Horn Mountains. Dieser zweispurige Highway führt durch grandiose Natur, die einer Vielzahl von Wildtieren wie Rotwild, Elchen und Birkhühnern eine Heimat bietet.

Durch die spektakuläre Landschaft geht es weiter zu einem nationalen historischen Wahrzeichen, dem Medicine Wheel. Auf über 2500 Höhenmetern gelegen, bietet das Plateau mit dem Sakralplatz des Medicine Wheel auch einen grandiosen Ausblick. Im Durchmesser misst es zirka 23 Meter und ist eine der bedeutendsten Sakralstätten der amerikanischen Ureinwohner Nordamerikas. In der Nähe befinden sich zahlreiche zeitgenössische heilige Plätze und Stätten der Stämme, die auch heute noch genutzt werden –  darunter Orte für Zeremonien, Sammelstellen für Heilpflanzen, Schwitzhütten, Altäre, Opferplätze und mehr.

Übernachtung:            Einige schöne Campingplätze gibt es im Bighorn National Forest, Hotels & Motels in Shell, WY

Devils Tower National Monument, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:

Das Devils Tower National Monument, das sich mehr als 260 Meter über die östlichen Ebenen Wyomings erhebt, ist ein einzigartiges Naturwunder. Machen Sie Halt am Devils Tower Visitor Center, um mehr über die Geologie des gigantischen Magmapfropfens, die Sternenkunde und Legenden rund um das Monument, sowie die Kultur und Geschichte der Gegend zu erfahren. Ein Highlight ist der Rundwanderweg mit einer Länge von zirka 12 Kilometern. Die steilen Felswände des Turms und Hunderte von Säulen und Rissen sind auch ein Mekka für Kletterfreunde.

Im Sommer bietet der National Park Service ein Kulturprogramm mit verschiedenen Vorträgen an und an ausgewählten Abenden gibt es Vollmondspaziergänge mit Taschenlampe und Informationen zur imposanten Sternenlandschaft am Firmament.

Wie wäre es dann mit einem Angelausflug am Belle Fourche Fluss? Hier lässt sich der berühmte Zander fangen. Nicht nur Bisons, auch die kleinen Präriehunde sind ikonische Tiere für den Westen: In der Überschwemmungsebene, die entlang der Hauptstraße des Parks verläuft, lässt sich das muntere Treiben der putzigen Tierchen optimal beobachten, denn die Erdhügel unter denen sie ganze Höhlensysteme bauen sind aufgrund der niedrigen Vegetation hier gut zu sehen.

Übernachtung:            Hulett oder Sundance

Crazy Horse Memorial, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:

Bear Butte, eine knapp 370 Meter hohe geologische Formation zwei Kilometer außerhalb der Black Hills, bietet einen weiten Blick auf seine Umgebung. Zwei leichte Wanderungen von nicht mehr als drei Kilometern führen einmal um den Bear Butte See herum oder auf den Gipfel. Der Berg ist ein heiliger Ort für die Lakota, Cheyenne und alle indigenen Stämme der Northern Plains.

Das in Rapid City gelegene Journey Museum and Learning Center vereint fünf bedeutende prähistorische und historische Sammlungen. Sie erzählen die Geschichte der westlichen Great Plains jeweils aus der Perspektive der Lakota-Sioux Stämme, der Siedler und der Naturwissenschaftler. Ein Stopp in der bekannten Prairie Edge Trading Company and Galleries sollte unbedingt auf dem Programm stehen. Hier werden traditionelle und zeitgenössische Kunst, Kunsthandwerk und Musik der amerikanischen Ureinwohner sowie Handwerksbedarf und getrocknete Kräuter angeboten.

Fahren Sie anschließend in die Black Hills und besuchen Sie das imposante Crazy Horse Memorial. Nach seiner Fertigstellung wird dieses Denkmal zu Ehren des Lakota-Anführers Crazy Horse und für alle nordamerikanischen Ureinwohner das größte in Felsen gehauene Monument weltweit sein. Neben der Skulptur selbst bietet das angeschlossene Indian Museum of North America and the Native den Besuchern spannende Einblicke in die Kultur und das Erbe der hiesigen Stämme.

Übernachtung:            Hill City

Badlands National Park, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:

Die eindringlich schöne Landschaft des Badlands Nationalparks erhebt sich auf geheimnisvolle Weise aus der umgebenden Prärie. Die Badlands sind ein geologisches Wunder mit einem Labyrinth aus Zinnen, Schluchten und Canyons, die durch Millionen Jahre lange Erosion entstanden sind.

Fahren Sie an den Rand der Badlands zum Pine Ridge Reservat und besuchen Sie das Pine Ridge Visitor Center: Hier ist Lakota-Kunst ausgestellt und es gibt informative Hintergründe zur Region aus der Sicht der Ureinwohner. Das südlich von Porcupine an der BIA 27 gelegene Wounded Knee Memorial ist den Natives eine heilige Gedenkstätte, an der sich Besucher respektvoll verhalten sollten.

Nur eine halbe Stunde Autofahrt entfernt befindet sich das Red Cloud Indian School and Heritage Center, ein vom Reservat betriebener Souvenirladen mit angeschlossenem Kulturzentrum und einer Galerie für bildende Kunst, die eine der beeindruckendsten Sammlungen historischer und zeitgenössischer Kunst der Ureinwohner beherbergt. Gleich nebenan bietet das Oglala Lakota College Historical Center ein vielfältiges Bildungsangebot im Pine Ridge Reservat. Die Buchhandlung des akkreditierten Colleges führt eine Vielfalt an Literatur von und über die Ureinwohner Amerikas, auch historische Fotografien und Kunstwerke sind hier ausgestellt.

Übernachtung:            Badlands National Park/Wall

Dignity Statue, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:

Fahren Sie nach Osten durch South Dakota und halten Sie am Akta Lakota Museum & Cultural Center in Chamberlain. Dieses Museum bietet Besuchern eine lebendige Lektion über die Lebensweise der Ureinwohner Amerikas in der Vergangenheit und Gegenwart. Die Ausstellung ist sehr interaktiv und mit Videos gestaltet, im Garten wartet ein Medicine Wheel und der Souvenirladen hält eine große Auswahl an Kunsthandwerk der amerikanischen Ureinwohner bereit.

Ebenfalls in Chamberlain ist die atemberaubende “Dignity: of Earth and Sky” zu bewundern. Diese 15 Meter hohe Statue einer amerikanischen Ureinwohnerin aus Edelstahl wurde zu Ehren der Kulturen der Lakota und Dakota errichtet –  gleich hinter der Skulptur eröffnet sich ein einmaliger Ausblick über den Missouri Fluss. The Prehistoric Indian Village & Archeodome befindet sich direkt an der Interstate 90 in Mitchell, South Dakota und vermittelt auf einzigartige Weise das Alltagsleben in einem prähistorischen Indianerdorf vor zirka 1100 Jahren. Das Mitchell Prehistoric Indian Village umfasst ein Museum und einen Archäodom, der sich über zweieinhalb Hektar erstreckt und einen Blick auf das Westufer des Lake Mitchell bietet.

Der weltweit einzige Corn Palace befindet sich im Herzen von Mitchell. Das große Veranstaltungsgebäude wird jährlich mit Mais, Getreide und Gras in bunten Farben dekoriert, um ein neues thematisches Wandbild zu präsentieren, welches dann die Außenseite des Kornpalastes komplett bedeckt – ein tolles Fotomotiv egal zu welcher Tageszeit.

Übernachtung:            Mitchell

Good Earth State Park at Blood Run, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:

Der Good Earth State Park bei Blood Run, South Dakotas neuester State Park, ist ein nationales historisches Wahrzeichen. Der Fluss, eine reiche Tierwelt und Holz als Brennstoff, fruchtbare Überschwemmungsgebiete, die Verfügbarkeit von Catlinit (Pipelinestein) und der Schutz vor Winden machten die Gegend zum Hauptsiedlungsgebiet indianischer Zivilisation von zirka 1300 bis 1700 n. Chr. – möglicherweise reicht die Siedlungsgeschichte noch weiter zurück. In den Vereinigten Staaten gibt es laut Forschung keine andere Oneota-Stätte von solcher Größe und Aussagekraft.

Als sich der Stamm der Dakota im Nordosten des heutigen Staates niederließ, fiel ihnen ein stark bewaldetes Tal mit ungewöhnlichen Naturphänomenen auf: Glühende Baumstümpfe, merkwürdige Geräusche und ein rot gefärbter Bach – und so nannten sie die verzauberte Mulde “Sica”, was “schlecht” bedeutet. Heute ist der 24 Kilometer nordwestlich von Sisseton gelegene Sica Hollow State Park für seine Wander- und Reitpfade bekannt. Das “Song to the Great Spirit”-Gebäude am Sisseton Wahpeton College ist eine architektonische Besonderheit. Es hat die Form von vier Stammesmitgliedern, die um eine Trommel sitzen, und ist sogar von der Interstate 29 aus zu sehen. Weiter geht es zum Prayer Rock Museum in Marshall County. Es befindet sich im Wohnhaus des ehemaligen Gouverneurs von South Dakota, Frank Farrar, aus den 1880er Jahren und zeigt Abdrücke auf einem geschätzt 4.600 Jahre alten “Gebetsstein”, die einzig bekannte prähistorische Petroglyphe dieser Art weltweit.

Übernachtung:            Sisseton Gegend  

United Tribes Technical College International Powwow, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Die Bismarck-Mandan Region empfängt Besucher seit Lewis und Clark 1804 den Missouri River hinaufgepaddelt sind. Heute bietet Bismarck, die Hauptstadt von North Dakota, viel Geschichte, Kultur und Shopping-Möglichkeiten. Verpassen Sie auf keinen Fall Attraktionen wie den Dakota-Zoo, das North Dakota Heritage Center and State Museum oder das Fort Abraham Lincoln.

Zu den jährlichen Veranstaltungen in Bismarck-Mandan gehören die Mandan Rodeo Days rund um den 4. Juli und das United Tribes International Powwow in der zweiten Septemberwoche. Powwows, die traditionellen Feste der Native Americans, gelten neben der religiösen Bedeutung vor allem als fröhliche Zusammenkunft mit Gesang, Tanz- und Trommelwettbewerben. Hier werden alte Freundschaften erneuert und neue geknüpft. Das Grand Entry eröffnet die Parade der Tänzerinnen und Tänzer, hier kommt es auf jede Bewegung und natürlich das historisch mehr oder weniger akkurate Kostüm an.

Das North Dakota Heritage Center befindet sich an der Ausfahrt 159 an der Interstate 94 in Bismarck. Es ist Sitz der State Historical Society of North Dakota und das größte Museum des Bundesstaates. Die interaktiven Ausstellungen beleuchten das Leben in den nördlichen Ebenen von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart, eine große Bedeutung haben dabei natürlich Traditionen und Kultur der Ureinwohner. Das Museum hat das ganze Jahr über an sieben Tagen in der Woche von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr abends geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Übernachtung:            Bismarck

On-A-Slant Indian Village, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Ein geschichtsträchtiger Ort ist das Fort Abraham Lincoln an den Klippen oberhalb des Missouri River gelegen, der die Städte Bismarck und Mandan voneinander trennt. Ein Besuch führt zu vielen historischen Sehenswürdigkeiten, darunter das On-A-Slant Indian Village, ein 400 Jahre altes Mandan-Dorf mit fünf beeindruckenden rekonstruierte Erdhütten, das Custer-Haus, der Getreidespeicher, das Kommissionslager, die Kasernen und Ställe. Einst ein Infanterieposten unter dem Namen Fort Keen, wurde es nach dem US-Bürgerkrieg stillgelegt. Im Custer House und im On-A-Slant Village erwecken Guides in historischen Kostümen mit ihren Anekdoten die damalige Geschichte zum Leben. Daneben bietet das Areal schöne Wanderwege, einen Campingplatz mit Hütten und ein Tipi für Übernachtungsmöglichkeiten.

Etwas nördlich von Bismarck befindet sich die Double Ditch Indian Village State Historic Site. Diese Stätte enthält sehenswerte Überreste eines großen Mandan-Dorfes, von dem angenommen wird, dass es bis 1781 fast 300 Jahre lang bewohnt war. Eine weitere Wohnstätte der Ureinwohner, die bis 1845 von den Hidatsa und Mandan genutzt wurde, ist als “Knife River Indian Villages National Historic Site” bekannt. Das ist übrigens der Ort an dem Lewis und Clark 1804 auf Sakakawea trafen. Die Stätte verfügt heute über ein Museum, ein Besucherzentrum, die Hidatsa Earthlodge und die Überreste von drei Hidatsa-Dörfern mit 210 markanten Vertiefungen.

Übernachtung:            Bismarck oder Minot (auf dem Weg nach Turtle Mountain)

International Peace Garden, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Stammesnationen sind ein wesentlicher Teil der Geschichte von North Dakota. Alle Besucher sind willkommen die Reservate zu erkunden und die Kultur der amerikanischen Ureinwohner, ihre lange Geschichte, Sprache und die verschiedenen Traditionen der einzelnen Stämme kennen zu lernen.

Das Turtle Mountain Reservat liegt in den bewaldeten, sanften Hügeln im zentralen Nordteil von North Dakota. Fahren Sie auf dem Turtle Mountain Scenic Byway, erkunden Sie das Turtle Mountain Heritage Center und das Sky Dancer Casino & Resort, oder besuchen Sie, wenn es zeitlich passt, ein Pferderennen auf dem Chippewa Downs Track, das Keplin Festival oder das Ryan Keplin Summerfest.

Der seit 1932 in den Turtle Mountains von North Dakota und Manitoba, Kanada, gelegene International Peace Garden ist ein symbolträchtiger und gleichzeitig landschaftlich einzigartiger Ort: Ein Tribut an den Frieden und die Freundschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada. Die Parkanlage umfasst 930 Hektar Naturschönheit rund um zwei Seen, den wundervoll angelegten Formal Garden, malerische Wander- und Fahrradwege, Wildblumen, Wasserfälle und eine große Vielfalt nordamerikanischer Vogel- und Wildtierarten. Zahlreiche Campingeinrichtungen stehen für Besucher bereit.

Der Lake Metigoshe State Park liegt in den malerischen Turtle Mountains entlang der amerikanisch-kanadischen Grenze und ist einer der beliebtesten Urlaubsorte in North Dakota. Die vielen kleinen Seen bieten ausgezeichnete Möglichkeiten zum Angeln, Kanufahren, Bootfahren und Schwimmen. Den Besuchern stehen über 15 Kilometer Wanderwege und Mountainbike-Tracks zur Verfügung. Im Winter ist der Park beliebt für Skilanglauf, Schneeschuhwandern, Schlittenfahren und Eisfischen. Machen Sie Halt am Outdoor-Learning Center am Metigoshe-See, wo Sie Hintergründe zur Geschichte sowie Flora und Fauna der Gegend erfahren.

Übernachtung:            Belcourt

Crow Flies High Observation Point, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Die Stämme der Mandan und Hidatsa und später der Arikara führten ein friedliches Leben in Erdhütten entlang des Knife und Missouri River. Als MHA-Nation oder Three affiliated Tribes bekannt, erstreckt sich ihr heutiges Zuhause, die Fort Berthold Reservation, über das Nord- und Südufer des Lake Sakakawea. Neben vielen traditionellen Powwows in der Sommersaison bietet das Fort Berthold Reservat ganzjährig interessante Attraktionen.

Überqueren Sie die Four Bears Bridge, ein einzigartiges Bauwerk mit ästhetischen Merkmalen, die von den Mandan-, Hidatsa- und Arikara-Stämmen ausgewählt wurden und diese repräsentieren. Von der Spitze des Crow Flies High Observation Point aus haben Sie einen atemberaubenden Blick auf den Lake Sakakawea, die Steilküsten der nahen Badlands und die Fundamente der Unterwasserstadt Sanish. Halten Sie am Three Tribes Museum, das der langen Geschichte der Mandan, Hidatsa und Arikara gewidmet ist. Ein emotional berührender Halt ist der Old Scouts Cemetery, wo die Stammesmitglieder geehrt werden, die ihrem Land in Kriegs- und Friedenszeiten gedient haben, einschließlich der Arikara- und Sanish-Krieger, die in der Schlacht am Little Big Horn als Kundschafter für Custer dienten. Das Earth Lodge Village bietet spannende Hintergründe über das tägliche Leben der MHA Nation Stämme, von früher und heute.

Übernachtung:            New Town oder Watford City

Crow Fair, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:

Die heutige Fahrt führt nach Montana und zunächst auf die Crow-Reservation und zur Stätte des Little Bighorn Battlefield National Monument. Das Denkmal erinnert an den Ort der Schlacht, die vom 25. bis 26. Juni 1876 zwischen dem Siebten Kavallerieregiment der Vereinigten Staaten unter Oberstleutnant George Armstrong Custer und den Stämmen der Sioux und Cheyenne unter der politischen und spirituellen Führung von Sitting Bull tobte. Das Museum zeigt Exponate der Kämpfe, informiert über die Vorgeschichte und archäologischen Artefakte, vor allem aber präsentiert es die reiche Kultur der Plains Indianer. Eine kurze Wanderung entlang eines Pfades mit vielen Informationstafeln ist empfehlenswert und sorgt für Gänsehautmomente zwischen den Grabsteinen. Tägliche Ranger-Programme sind den ganzen Sommer über geplant, und geführte Touren über das Schlachtfeld finden vom Memorial-Day-Wochenende bis zum Labor Day statt.

Die Crow Fair Celebration ist die größte Veranstaltung für die amerikanischen Ureinwohner in Montana und einer der größten Powwows des Landes. Sie wird jedes Jahr in Crow Agency, Montana, von der Apsáalooke People of the Crow Indian Reservation südlich von Hardin veranstaltet. Die Crow-Fair, auch als “Tipi-Hauptstadt der Welt” bekannt, beginnt am dritten Donnerstag im August und zieht jährlich mehr als 50.000 Zuschauer und Teilnehmer aus der ganzen Welt an.

Weiter geht es nach Billings, der größten Stadt in Montana und am Ufer des Yellowstone River gelegen. Hier lassen Sie den Tag im quirligen historischen Stadtzentrum mit seinen vielen Restaurants und lokalen Brauereien ausklingen. Alles hier ist leicht zu Fuß erreichbar.

Übernachtung:            Billings

Livingston, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:

Nachdem Sie gemütlich gefrühstückt und Billings erkundet haben fahren Sie auf der Interstate-90 nach Westen in Richtung Livingston. Diese spektakuläre Fahrt auf der Interstate führt Sie entlang des Yellowstone River und vorbei an mehreren Bergketten und den charmanten Städten Livingston, Bozeman und Helena in Richtung Great Falls.

Ein Muss auf dieser Route ist der First Peoples Buffalo Jump State Park. Die archäologische Stätte gilt als der größte Bison-Klippensprung Nordamerikas. Die Ureinwohner nutzten den Ort zirka zweitausend Jahre lang zum Jagen großer Bisonherden. Die imposante Sandsteinklippe ist zirka anderthalb Kilometer lang, an ihrer Spitze finden sich archäologische Überreste und unter der Klippe bis zu fünf Meter verdichtete Bisonknochen. Hier beginnen Besucher die epische Geschichte der Jagd in den Hochebenen besser zu verstehen. Der Park verfügt über ein informatives Besucherzentrum, einen Lehrpfad, Picknicktische und eine geschützte Prairie Dog Town.

Am Abend erreichen Sie Great Falls, eine gemütliche Westernstadt in den Ausläufern der Rocky Mountain Front Range und am Missouri River gelegen.

Übernachtung:            Great Falls

Blackfeet Reservation, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:

Bevor Sie Great Falls verlassen, sollten Sie einen Stopp im C.M. Russell Museum einplanen. Der Künstler ist bekannt für seine Malerei aus der Perspektive der amerikanischen Ureinwohner, und alle seine Kunstwerke haben eine Geschichte zu erzählen.

Fahren Sie in Richtung Norden entlang der Rocky Mountain Front, wo Sie fabelhafte Ausblicke auf die Osthänge der Rocky Mountains haben, die hier auf die weiten Ebenen treffen. Das immense Areal der Blackfeet Reservation liegt im Nordwesten Montanas, grenzt im Norden an Kanada und im Westen an den Glacier National Park. Planen Sie einen Halt im Museum of the Plains Indian in Browning ein. Hier präsentiert sich eine reiche Sammlung historischer Kunstwerke von den Stammesvölkern der Northern Plains.

Nehmen Sie an einer von Sun Tours geführten Tour durch den Glacier National Park teil: Dabei geben die Stammesangehörigen der Blackfeet Einblick in ihre Kultur und die enge Verbindung mit dem Land, welches sie “Rückgrat von Mutter Erde” nennen. Sun Tours wurde von dem Stamm der Blackfeet ins Leben gerufen und hat seinen Sitz in East Glacier.

Übernachtung:            Browning, East Glacier an der östlichen Seite des Glacier National Parks oder Whitefish bzw. Kalispell im Westen.

National Bison Range, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:

Im Herzen der Flathead Indian Reservation im Westen Montanas befindet sich ein einzigartiges Kulturzentrum, den schönen Künsten und dem Kunsthandwerk der Ureinwohner gewidmet und von den Salish, Kootenai und Pend d’Oreille ins Leben gerufen. Es ist mehr als nur ein Museum, es ist eine lebendige Begegnung mit den Traditionen und der Kultur. Das People’s Center in Pablo zeigt eine beeindruckende Sammlung an Dingen des täglichen Lebens der Stämme sowie Kunstwerke. Es bietet spannende Führungen und Präsentationen und einen Souvenir-Laden mit lokalem Kunsthandwerk wie Perlenarbeiten, Mokassins und mehr.

Der Flathead Lake ist der größte natürliche Süßwassersee westlich des Mississippi in den unteren 48 Bundesstaaten, mit über 500 Quadratkilometer Wasserfläche und knapp 300 Kilometer Uferlinie. Zu den Freizeitaktivitäten auf und um den See gehören Segeln, Motorbootfahren, Wasserski, Schwimmen, Angeln, Picknicken und Camping. Im Sommer werden an der Straße entlang des Ostufers Kirschen, Äpfel, Pflaumen und andere Früchte aus dem lokalen Anbau an kleinen Ständen verkauft.

Nehmen Sie sich Zeit, um an der National Bison Range anzuhalten und das Gefühl zu erleben inmitten einer Bisonherde zu sein. Das Areal wurde zum Schutz der amerikanischen Bison-Population eingerichtet und ist die Heimat von etwa 350 bis 500 der imposanten Tiere. Andere große Wildtiere wie Gabelböcke, Hirsche, Elche und über 200 Vogelarten sind hier ebenfalls heimisch. Die offene Graslandschaft der Bison Range ist ideal für die Wildbeobachtung, inklusive toller Fotomotive.

Übernachtung:            Polson auf der Flathead Indian Reservation oder Missoula

Sacajawea Interpretive Cultural Educational Center, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Entdecken und ehren Sie die Geschichte von Sacajawea, der historisch belegten Agaidika Lemhi Shoshone Frau, ohne die es die Lewis & Clark Expedition sicher nie bis an den Pazifik geschafft hätte. Das Sacajawea Interpretive, Cultural & Educational Center in Salmon ist ihrem Gedenken gewidmet und bietet spannende Hintergründe über die Lewis & Clark Expedition und den Stamm der Agaidika Shoshone-Bannock. Im üppigen Park rundherum warten ein Interpretationszentrum, historische Artefakte und malerische Wanderwege. Im Sommer werden interaktive Vorführungen und Geschichtsvorträge in freier Natur angeboten.

Übernachtung:            Salmon

Nez Perce National Historic Park Visitor Center, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Begeben Sie sich im Nez Perce National Historic Park auf die Spuren der tief im Gedächtnis der amerikanischen Ureinwohner eingegrabenen Geschichte: Der Nez Perce National Historic Park wurde 1965 gegründet und erstreckt sich über 34 Stätten in vier Staaten. Halten Sie in Spaulding an und erkunden Sie den Hauptsitz und das Besucherzentrum.

Machen Sie eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit, um die Geschichte der Nez Perce-Flucht von 1877 zu verfolgen, der 126-tägigen beschwerlichen Route durch vier Staaten, und entdecken Sie die Legenden der Nez Perce-Völker, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, als ihr Reservat nach dem Vertrag von 1863 auf ein Zehntel seiner ursprünglichen Größe reduziert wurde. Historische Stätten, archäologische Exponate, Lehrpfade und Filme bieten einen Einblick in die 10.000-jährige Geschichte des Nimiipuu-Volkes.

Übernachtung:            Lewiston

Nez Perce National Historic Park Visitor Center, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Nez Perce Tourism macht die Kultur des Nimiipuu-Volkes für Besucher auf einzigartige Weise erfahrbar, ob mit interaktivem Geschichtenerzählen, geführten Ausflügen, kulinarischen Angeboten oder Darbietungen mit Gesang, Trommel und Tanz. Die Touren umfassen natürlich die historischen Stätten aber auch Jetboot-Ausflüge oder traditionelle Abendessen.

Ein Muss ist auch das Appaloosa Museum & Heritage Center, um in die Geschichte der weltberühmten Pferderasse einzutauchen, die eine so große Bedeutung in Idaho hat. Die interaktive Ausstellung präsentiert historische Zeugnisse von gefleckten Pferden in Kunst und Literatur, vor allem aber wird die enge Verbindung zwischen den Appaloosa Pferden und dem Stamm der Nez Perce beleuchtet.

Übernachtung:            Moscow

Trail of the Coeur d’Alenes, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Der Trail of the Coeur d’Alenes ist eine 116 Kilometer lange Route durch das Zentrum des Territoriums des Coeur d’Alene-Stammes. Der Trail beginnt in Plummer und führt unter anderem am Ufer des Lake Coeur d’Alene entlang. Dieser Streckenabschnitt eignet sich perfekt für eine gemütliche Fahrradtour. Unterwegs können Sie mit etwas Glück zwischen Pinien und Tannen wilde Tiere wie Adler, Rehe oder Elche beobachten.

Besuchen Sie im Juli das Coeur d’Alene Julyamsh Powwow, um die Tänze und Trommelkünste der amerikanischen Ureinwohner zu erleben. An dieser jährlichen Veranstaltung nehmen über 600 Stammestänzer und 60 Trommelgruppen aus den USA und Kanada teil. Ein großes Spektakel ist auch die Parade mit vielen Protagonisten hoch zu Ross in voller Montur.

Erleben Sie die malerische Hügellandschaft des Palouse im Coeur d’Alene Casino Resort in Worley und erfahren Sie mehr über die Traditionen des Coeur d’Alene-Stammes. Wer etwas tiefer in die Kultur eintauchen möchte sollte an den verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, es gibt beispielsweise Workshops zur Herstellung traditionellen Schmucks aus Perlen und Zedernrinde, Malkurse und Abendessen mit lokalen Geschichtenerzählern sowie Tanz und Trommelvorführungen.

Übernachtung:            Worley