Die gesamte Reise

20 Tage/21 Nächte

Fahrtzeit

4,945 Meilen (7,958 Kilometer)

Gateway mit Flughafen

Minneapolis-St. Paul (MSP)

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
  • Lewis and Clark Interpretive Center, North Dakota

    Lewis and Clark Interpretive Center; Credit North Dakota Tourism
  • Nevada City, Montana

  • Coeur d’Alene’s Old Mission State Park, Idaho

  • Cody Nite Rodeo, Wyoming

  • Laura Ingalls Homestead, South Dakota

Überblick der Tour

Ankunfts-Gateway mit Flughafen Minneapolis-St Paul (MSP)
Tag 1: Jamestown, North Dakota
Tag 2: Washburn, North Dakota
Tag 3: Bismarck-Mandan, North Dakota
Tag 4: Medora, North Dakota
Tag 5: Little Bighorn Battlefield | Billings, Montana
Tag 6: Virginia City & Nevada City, Montana
Tag 7: Butte | Grant-Kohrs Ranch National Historic Site | Missoula, Montana
Tag 8: Garnet Ghost Town | Philipsburg, Montana
Tag 9: Wallace, Idaho
Tag 10: Coeur d’Alene’s Old Mission State Park, Idaho
Tag 11: Salmon, Idaho
Tag 12: Oregon Trail | Montpelier, Idaho
Tag 13: Cheyenne, Wyoming
Tag 14: Fort Laramie | Casper, Wyoming
Tag 15: Cody, Wyoming
Tag 16: Buffalo, Wyoming
Tag 17: Custer State Park, South Dakota
Tag 18: Deadwood, South Dakota
Tag 19: Badlands | Pierre, South Dakota
Tag 20: DeSmet | Mitchell | Sioux Falls
Abreise-Gateway mit Flughafen Minneapolis-St Paul (MSP)

Western Heritage

Tägliche Routenführung

World’s Largest Buffalo at Jamestown, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Jamestown ist seit langem für seine Bisons bekannt, aber die Stadt im Osten von North Dakota hat noch viel mehr zu bieten als den größten Bison der Welt, die heiligen weißen Bisons und deren Herde sowie das National Buffalo Museum.

Erfahren Sie im Fort Seward Military Post and Interpretive Center mehr über die Pionier- und Militärgeschichte der Region. Besuchen Sie das Stutsman County Memorial Museum mit seiner Sammlung von teilweise auch skurrilen Memorabilien aus der Region. Louis L’Amour, einer der bekanntesten Western-Autoren, fand hier die Inspiration für seine Romane. Ein Wanderweg führt Besucher an Orte, die von dem verstorbenen Schriftsteller besucht wurden. Der “Talking Trail” gibt die Route einer selbstgeführten Audio-Tour vor, rund um die Sehenswürdigkeiten der Stadt, vom National Buffalo Museum bis zum Fort Seward.

Übernachtung:           Jamestown

Lewis and Clark Interpretive Center; Credit North Dakota Tourism

Lewis and Clark Interpretive Center, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Washburn spielte für den “Tourismus” in North Dakota schon eine wichtige Rolle, da war das Gebiet noch gar kein US-Bundesstaat – die Entdecker Lewis & Clark kamen nämlich als erste Besucher während ihrer berühmten Reise 1804 hier vorbei und wurden von den damaligen Bewohnern, dem Stamm der Sakakewea, sehr freundlich empfangen.

Lewis und Clark überwinterten im nahe gelegenen Fort Mandan auf ihrem Weg zum Pazifischen Ozean, und Sie können im Lewis and Clark Interpretive Center und im rekonstruierten Fort Mandan entlang des Flusses alles über die Expedition erfahren. Daneben gilt es die Natur bei einer Bootsfahrt oder Kajaktour auf dem Missouri oder beim Angeln zu entdecken. Zudem lockt der kürzlich auf 18 Löcher erweiterte Painted Woods Golfplatz. Abschlagzeiten sind leicht zu bekommen.

Der Sakakawea Scenic Byway beginnt (oder endet) in Washburn, und seine Route westlich der Stadt führt Besucher auf Steilküsten oberhalb der weitläufigen Flussbiegungen auf ihrem Weg nach Norden zum Lake Sakakawea. Das McLean County Historical Museum beleuchtet die Historie des Gebietes, einschließlich der Geschichte der Sioux-Fähre, die am Fluss ausgestellt ist. Die Henry Lorentzen Western Art Gallery ist nach Vereinbarung geöffnet und zeigt Originalwerke des Künstlers.

Das 5.000 Hektar große Naturschutzgebiet des Cross Ranch State Park liegt auf der anderen Seite des Flusses gegenüber der Stadt Washburn. Dort findet alljährlich das Bluegrass-Festival statt. Camping im eigenen Zelt oder RV ist hier möglich, man kann jedoch auch Jurten mieten.

Übernachtung:   Bismarck, Cross Ranch, or Riverdale

Missouri River, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Bismarck-Mandan, die Hauptstadt von North Dakota, vereint Kultur, Geschichte und Shopping-Erlebenisse. Besuchen Sie Sehenswürdigkeiten wie das Capitol, den Dakota Zoo, das North Dakota Heritage Center and State Museum, Fort Abraham Lincoln und das Lewis & Clark Riverboat . Das North Dakota Heritage Center and State Museum ist das größte Museum des Bundesstaates und bietet temporäre und permanente Ausstellungen über das Gebiet der Great Plains von der Urzeit bis zur Gegenwart. Einst ein Infanterieposten, bis er nach dem US-Bürgerkrieg stillgelegt wurde, beherbergt der Fort Abraham Lincoln State Park das Custer House – eine Nachbildung des Hauses von Mr. und Mrs. General Custer auf dem Kavalleriestützpunkt. Im On-a-Slant Mandan Indian Village mit sechs Nachbildungen von Erdbehausungen der Mandan lernt man, dass nicht alle Indianer in Tipis lebten. Zu den jährlichen Veranstaltungen in Bismarck-Mandan gehört das Mandan Rodeo: Es ist legendär und fand erstmals am 4. Juli 1879 statt, mit einem Baseballspiel und einem Pony-Rennen. Und immer im September treffen sich auf dem United Tribes International Powwow Stammesmitglieder aus ganz Nordamerika. Natürlich hat das Fest auch eine religiöse Bedeutung – aber es dient vor allem dazu, sich freundschaftlich zu versammeln, zu singen, zu trommeln, zu tanzen, Freundschaften zu erneuern und neue zu schließen.

Übernachtung:           Bismarck

Medora, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Medora ist ein echtes Cowboy Städtchen und neben dem Burning Hills Amphitheater mit Blick über die Badlands und der North Dakota Cowboy Hall of Fame ist es vor allem als Tor zum südlichen Teil des Theodore Roosevelt Nationalparks bekannt.

Der Theodore Roosevelt Nationalpark ist einer der schönsten Orte in North Dakota mit Büffelherden, majestätischen Wildpferden und einer atemberaubenden, zerklüfteten Fels-Landschaft. Durch den südlichen Teil des Parks führt der 57 Kilometer lange Scenic Loop Drive mit Parkbuchten und Informationsschildern. Gleich am Eingang steht etwas versteckt die Maltese Cross Ranch Cabin, temporäre “Residenz” des ehemaligen Präsidenten Theodore Roosevelt aus dem späten 19. Jahrhundert. Als Golfer sollten Sie die 18 Löcher auf einem der landschaftlich reizvollsten Golfplätze des Landes, dem Bully Pulpit Golf Course, nicht verpassen. Egal ob Sie Golfer sind oder nicht, frische Luft macht Appetit und das Abendessen könnte dann auf der Tjaden Terrace neben dem Burning Hills Amphitheater stattfinden. Beim authentischen Heugabelsteak mit allem Drum und Dran genießen Sie den Ausblick auf die Natur und Medora, bevor Sie am Abend das legendäre Medora Musical unter freiem Himmel besuchen.

Ein französischer Adliger in der Prärie? Spannend ist das Leben von Antoine de Vallombrosa, dem Marquis de Mores, der 1883 in North Dakota ankam und neben einer Rinder- und Schafzucht auch eine Postkutschenlinie und eine Verpackungsanlage für Rindfleisch inklusive Frachtunternehmen mit Kühlwagen aufbaute. Die neue Stadt, die er gründete, benannte er nach seiner Frau Medora. Das Chateau de More ist ein zweistöckiges historisches Gebäude mit 26 Zimmern, das 1883 als Sommerresidenz der de Mores erbaut wurde. Das Chateau ist heute ein Hausmuseum und enthält viele der Originalmöbel und persönlichen Gegenstände der Familie.

Übernachtung:           Medora

Little Bighorn Battlefield National Monument, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:

Die heutige Fahrt führt Sie eine Stunde außerhalb von Billings zum Crow-Reservat und zum Little Bighorn Battlefield National Monument. Das Denkmal erinnert an den Ort der Schlacht, die vom 25. bis 26. Juni 1876 zwischen dem Siebten Kavallerieregiment der Vereinigten Staaten unter Oberstleutnant George Armstrong Custer und den Sioux und Cheyenne unter der politischen und spirituellen Führung von Sitting Bull stattfand. Das Museum zeigt Exponate der Kämpfe, informiert über die Vorgeschichte und archäologischen Artefakte, vor allem aber präsentiert es die reiche Kultur der “Plains Indianer”. Eine kurze Wanderung entlang eines Pfades mit vielen Informationstafeln ist empfehlenswert und sorgt für Gänsehautmomente zwischen den Grabsteinen. Mit dem Auto empfiehlt sich die längere Rundfahrt über zirka sieben Kilometer, welche das Custer Battlefield und das Reno-Benteen Battlefield verbindet. Tägliche Ranger-Programme sind den ganzen Sommer über geplant und geführte Touren über das Schlachtfeld finden vom Memorial-Day-Wochenende bis zum Labor Day statt.

Weiter geht es nach Billings, der größten Stadt in Montana und am Ufer des Yellowstone River gelegen. Hier lassen Sie den Tag im quirligen historischen Stadtzentrum mit seinen vielen Restaurants und Mikrobrauereien ausklingen. Alles ist leicht zu Fuß erreichbar.

Übernachtung:           Billings

Nevada City, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:   

Erkunden Sie heute nach dem Frühstück noch Billings und fahren Sie anschließend auf der Interstate-90 nach Westen in Richtung Livingston. Diese spektakuläre Route bietet malerische Ausblicke auf den Yellowstone River und mehrere Bergketten, darunter die wunderschönen Crazy Mountains. Weiter geht es zum Bergstädtchen Bozeman, wo sich das Museum of the Rockies befindet, das für seine T-Rex-Dinosaurier-Sammlung bekannt ist. Bei einem Spaziergang entlang der Main Street können Sie in interessanten Geschäften und Galerien stöbern.

Nächster Halt ist Virginia City und Nevada City. Virginia City diente zehn Jahre lang als Hauptstadt des Montana-Territoriums – bis das Gold ausging. Nur eine Meile entfernt liegt Nevada City, eine Replica-Westernstadt, die mit historischen Gebäuden aus anderen Geisterstädten erbaut wurde. Beide Städte sind wunderbar erhalten und lebendige Beispiele für den echten Wilden Westen: In vielen der Häuser lassen sich Konsumgüter und Werkstätten aus der Zeit des Goldrausches bewundern. Man schlendert auf den erhöhten hölzernen Gehsteigen durch den Ort und bestaunt mechanische Musikautomaten, eine Penny-Arkade, antike Autos und sogar ein original erhaltenes zweistöckiges Toilettenhaus, damals natürlich als Plumpsklo konstruiert. Daneben gibt es in Virginia City die Möglichkeit selbst nach Gold zu schürfen und zu erleben, wie man in einer Postkutsche reiste. Auch Geistertouren und Fahrten in der historischen Eisenbahn werden angeboten.

Übernachtung:           Virginia City, Ennis oder Butte

Grant-Kohrs Ranch National Historic Site, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:   

Genießen Sie einige Zeit in Butte. Dieses Kupfermekka war einst eine der blühendsten Städte des Westens. Erkunden Sie das historische Stadtzentrum, zu dem auch Copper King Mansion gehört, die ehemalige Residenz des Kupfertycoons William Andrews Clark. Wandern Sie im Weltmuseum für Bergbau durch die originalgetreue Nachbildung einer Bergbaustadt aus den 1890er Jahren und machen Sie eine Untergrundtour in der Orphan Girl Mine.

Nach kurzer Fahrt geht es in Deer Lodge um echte Cowboy-Geschichte: Die Grant-Kohrs Ranch National Historic Site, einst Hauptsitz eines riesigen Rinderimperiums, beleuchtet die Viehzucht in den USA. Das Haupthaus und seine ursprüngliche Einrichtung sind originalgetreu erhalten, zusammen mit der Schlafbaracke, der Schmiede, den Pferdeställen, den Viehställen und anderen Nebengebäuden, die bis in die 1860er Jahre zurückreichen. Rinder weiden auch weiterhin auf den üppigen Wiesen der Ranch. Führungen werden das ganze Jahr über angeboten; saisonal bieten Ranger auch Chuckwagon- und  Schmiede-Vorführungen sowie Cowboy-Talks und Pferdewagentouren an.

Weiter geht es zur wunderschönen Flussgemeinde Missoula. In den nördlichen Rocky Mountains gelegen, umgeben von sieben Wildnisgebieten und am Zusammenfluss von drei Flüssen, ist die Stadt ein Traum für Naturliebhaber. Neben den grenzenlosen Möglichkeiten für Outdoor-Spaß sind das Smokejumper Visitor Center, das Montana Natural History Center, Fort Missoula und ein Bummel durch die quirlige Innenstadt von Missoula schöne Highlights.

Übernachtung:           Missoula

Garnet Ghost Town, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:   

Nach einem gemütlichen Frühstück in Missoula fahren Sie nach Garnet, einst bekannte Bergbaugemeinde und heute mystische Geisterstadt. Der Ort liegt nur eine knappe Stunde Fahrtzeit von Missoula entfernt auf zirka 1.800 Höhenmetern. Das Städtchen wurde nach dem braunen Granatgestein aus der Gegend benannt, das als Schleifmittel und Halbedelstein verwendet wurde. Gegründet im Jahr 1895, sind heute mehr als 30 Gebäude erhalten, von denen die meisten von Besuchern auf eigene Faust erkundet werden können. Im Besucherzentrum gibt es vielfältige Literatur, gute Karten für schöne Wanderwege in der Gegend und Souvenirs.

Fahren Sie anschließend auf dem Pintler Scenic Highway (Highway 1) bis zur Silberhochburg Philipsburg: Sie ist eine der schönsten Städte Montanas, liebevoll restauriert aus der Zeit des Silberbergbaus in den 1890er Jahren. Hier können Sie nach Saphiren schürfen, ein lokales Bier oder Barbecue probieren oder sich an einer herrlich altmodischen Soda Fountain einen Milchshake gönnen.

Übernachtung:           Missoula

Route of the Hiawatha, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:   

1884 nach der Entdeckung von Silberadern gegründet, ist der Ort Wallace unter dem Spitznamen “Silberhauptstadt der Welt” bekannt. Auch heute wird im Gebiet noch Silber abgebaut, natürlich nicht mehr mit den Werkzeugen von anno 1890, sondern mit moderner Technik. Der Stolz auf die turbulente Geschichte, die traumhafte Lage und die Exzentrik der Einwohner machen den unverwechselbaren Charme der Stadt aus. Im Jahr 2004 erklärte sich Wallace beispielsweise offiziell zum Zentrum des Universums. Das gesamte Stadtzentrum steht unter Denkmalschutz und einige der historischen Häuser sind zu Hausmuseen umgebaut.

Machen Sie auch einen Abstecher zur Geisterstadt im Burke Canyon, nördlich von Wallace in der Silver Valley Historical Area. Das historische Bergwerksgelände ist voller Relikte aus der Blütezeit des Silberbergbaus. Auch für Sportmuffel aller Altersgruppen ist eine Radtour auf der Route of the Hiawatha ein Muss: Die Strecke über 25 Kilometer führt auf einer ehemaligen Eisenbahntrasse stetig bergab, durch unberührte Wälder und Täler, über spektakuläre Brücken und Tunnel. Am Startpunkt, dem Skigebiet Lookout Pass, kann die Fahrradausrüstung ausgeliehen werden, am Endpunkt gibt es einen Shuttle-Bus, der Radler und Equipment zurück zum Gipfel bringt.

Übernachtung:           Wallace

Cataldo Mission, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

An Ihrem zweiten Tag in Wallace sollten Sie eine Tour durch die Sierra Silver Mine machen, hier erfahren Sie wie Silber unter Tage gewonnen wurde und wird. Ein ganz besonderes Kleinod ist das Oasis Bordello Museum, wo es um das Rotlichtmillieu in Wallace bis in die 1970er Jahre geht. Ein gutes, lokal gebrautes Bier gibt es dann bei Wallace Brewing. Oder versuchen Sie ihr Glück beim Goldwaschen in der Crystal Gold Mine im nahe gelegenen Kellogg.

Weiter geht es auf den Spuren der Geschichte auf der I-90 in Richtung Westen: Bis zum Coeur d’Alene’s Old Mission State Park in Cataldo sind es nur zirka 40 Kilometer. Der Park beleuchtet die spannende Geschichte der Jesuiten-Missionare, die sich in der Gegend niederließen, und ihre durchaus guten Beziehungen zum örtlichen Coeur d’Alene-Stamm. Besichtigen Sie das älteste erhaltene Gebäude in Idaho: Bei der Errichtung der Herz-Jesu-Mission in den Jahren 1850 bis 1853 wurden nur Schlamm, Holzdübel und Stroh verwendet. Bewundern Sie die Kirche und das Pfarrhaus und spazieren Sie über das malerische Gelände. Noch mehr Hintergründe über die Beziehung der Missionare zu den Native Stämmen der Gegend gibt es im Besucherzentrum bei der Ausstellung “Sacred Encounters”.

Weiter geht es nach Coeur d’Alene. Falls Sie Ende August kommen, lohnt sich ein Besuch des Gem State Stampede PRCA Rodeo.

Übernachtung:           Coeur d’Alene

Salmon, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Begeben Sie sich heute auf die Spuren von Sacajawea, der berühmten Frau vom Stamm der Agaidika Lemhi Shoshonen, ohne deren Wissen und Leitung es die Lewis & Clark Expedition wahrscheinlich nicht bis an den Pazifik geschafft hätte. Das Sacajawea Interpretive, Cultural & Educational Center in Salmon ist ihrem Gedenken gewidmet und dem reichen kulturellen Erbe ihres Stammes – den Agaidika Shoshone-Bannock. Natürlich beleuchtet das Museum auch die Lewis & Clark Expedition in vielen Details. Daneben warten im großen Park rund um das Center malerische Wanderwege, im Sommer wird ein vielfältiges Programm mit interaktiven Vorführungen geboten.

Fahren Sie danach auf dem Salmon River Scenic Byway zum Land of the Yankee Fork State Park und erkunden Sie Höhepunkte aus Idahos Bergbaugeschichte im Interpretationszentrum in der Nähe von Challis, welches mit spannenden Exponaten aufwartet und wo Sie auch selbst Ihr Händchen für’s Goldwaschen testen können. Historische Gedenkstätten und Geisterstädte im gesamten Park erzählen die Geschichte der frühen Bewohner des Landes und der Goldsucher.

Übernachtung:            Fort Hall oder Pocatello

The National Oregon/California Trail Center; credit Idaho Tourism

The National Oregon/California Trail Center, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Setzen Sie Ihre Reise nach Südosten entlang des Oregon Trail-Bear Lake Scenic Byway zum Oregon National Historic Trail fort. Beim Denkmal und der historischen Stätte in Montpelier erfahren Sie mehr über die große Siedlungsbewegung gen Westen.  Kilometerlang sind die Spurrillen der Tracks noch heute zu sehen. Man braucht nur ein wenig Fantasie, um sich die lange Reihe der Planwagen und Postkutschen vorzustellen. Die Natur rundherum lädt natürlich auch zum Wandern, Mountainbiken oder zu Reitausflügen ein – so entdecken Sie den Trail gen Westen auf ihre ganz eigene Art.

Übernachtung:           Montpelier oder Lava Hot Springs

Cheyenne Frontier Days Old West Museum, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Vom weltgrößten Freiluft-Rodeo bis hin zu Weltklasse-Mountainbiking und vielen anderen Outdoor-Aktivitäten – ein Besuch der Hauptstadt Wyomings bietet großartige Möglichkeiten. Einige der jährlichen Veranstaltungen, die Cheyenne zu bieten hat, sind die Cheyenne Frontier Days, die Depot Days, das Kids Cowboy Festival, das Wyoming Brewers Festival, das Celtic Festival, der Farmers Market, das Wyoming-Oktoberfest, das Happy Jack Music Festival, das Cheyenne Wine Festival, das Cowboy Symposium, das Greek Festival und die Weihnachtsparade.

Im Wyoming State Museum, welches schon 1895 gegründet wurde, erfahren Sie mehr über die Geschichte des Cowboy-Staates. Als einziges Museum, das dem gesamten Staat gewidmet ist, erzählen die Dauerausstellungen interaktiv und spannend die aufregende Geschichte Wyomings: von den Dinosauriern bis zur heutigen Tierwelt, von der Besiedlung durch die Siedler und dem Kohlebergbau bis hin zur USS Wyoming und natürlich von der Kultur der Ureinwohner Wyomings.

Vom historischen Eisenbahn-Depot, das den Eckpfeiler der Plaza in der Innenstadt bildet, bis hin zur Big Boy-Dampflok, die im Holiday Park ausgestellt ist, ist Cheyenne auch eine blühende Eisenbahnergemeinde. Gehen Sie mit der Familie an Bord der Cheyenne Steamers Miniature Train Ride oder besichtigen Sie die Terry Bison Ranch mit dem Zug. Der im Lions Park gelegene Cheyenne Botanic Gardens ist eine florale Oase in der Hochebene. Die Anlagen werden von Freiwilligen gepflegt. Der subtropische Wintergarten ist zu 100% solarbeheizt und fast jeden Tag geöffnet.

Übernachtung:            Cheyenne

Fort Laramie National Historical Site, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Casper ist ein authentisches Bergstädtchen inmitten malerischer Landschaft, hier geht alles etwas entspannter zu und es gibt nirgendwo Warteschlangen. Ob bei einer Bike-Tour über die Pfade des Casper Mountain, einem Bootsausflug auf dem North Platte River oder beim Fliegenfischen nach Bachforellen im Herzen der Innenstadt – naturnahe Erholung ist in Casper Programm.

Besuchen Sie die Ayres Natural Bridge, eine von nur drei von der Natur geformten Brücken weltweit, oder nehmen Sie an einer Feldexpedition des Tate Geological Museum teil, um von kundigen Paläontologen zu erfahren, wie man nach Dinosaurier-Knochen gräbt.

Das National Historic Trails Interpretive Center erzählt interaktiv von der Pioniergeschichte und der Siedlungsbewegung gen Westen, denn Casper war der Hauptschnittpunkt der verschiedenen Routen und Trails – Oregon, Mormonen und California – sowie dem Pony-Express-Trail. Spannend ist auch eine Tour durch den rekonstruierten Militärposten von 1865, der sich an der wichtigen Flusskreuzung der Trails und inmitten des transkontinentalen Telegraphenpfadkorridors befindet: Die Fort Caspar Museum & Historic Site.

Auch die Innenstadt von Casper rund um die David Street Station hat einiges zu bieten: Konzerte, Festivals, Wochenmärkte, Kunstspaziergänge, lokale Sport-Events und vieles mehr. Zu den saisonalen Veranstaltungen in Casper gehören das College National Finals Rodeo im Juni, das Central Wyoming Fair und Rodeo im Juli und das Beartrap Summer Festival im August.

Übernachtung:            Casper

Cody Nite Rodeo; credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Cody liegt nur 80 Kilometer vom östlichen Eingang und 130 Kilometer vom nordöstlichen Eingang des Yellowstone Nationalparks entfernt. Der Ort wurde 1896 von Colonel William F. Cody – besser bekannt als “Buffalo Bill” – gegründet, im Alter von 41 Jahren einer der berühmtesten Männer der Welt. Erleben Sie den amerikanischen Westen in Weltklassemuseen, bei nächtlichen Rodeos, nachgestellten Duellen und mitreißender Cowboymusik.

Das Buffalo Bill Center of the West beherbergt fünf Weltklasse-Museen und eine Forschungsbibliothek unter einem Dach. Die Ausstellungen beleuchten alle Facetten des amerikanischen Westens, seine Geschichte und Kunst, das Erbe der amerikanischen Ureinwohner, die Natur der Yellowstone-Region und nicht zuletzt auch die Entwicklung und Bedeutung von Schusswaffen.

Vielfältige Aktivitäten wie Felsklettern, Mountainbiking, Wandern, Kajakfahren, Fliegenfischen, Reiten oder Rafting warten in der freien Natur rund um Cody auf Sie. Drei landschaftlich reizvolle Panoramastraßen bieten die Möglichkeit, Wildtiere zu beobachten und das Stadtzentrum von Cody wartet mit vielfältigen Restaurants, Kunstgalerien, tollem Shopping und historischen Hotels auf. Bei den Red Canyon Wild Mustang Tours kommen Sie Steinadlern, Pronghornantilopen, Präriehunden und Kojoten ganz nah – eine amerikanische Safari sozusagen.

Seit 1938 bietet das Cody Nite Rodeo allabendlich von Juni bis August echtes Wild-West Flair für die ganze Familie. Ein Western-Musik-Erlebnis ist die Dan Millers Cowboy Music Revue in der Buffalo Bill’s Music Hall von Cody.

Übernachtung:            Cody

Bighorn Mountains, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Das historische Buffalo liegt inmitten der hügeligen Ebenen und den hoch aufragenden Gipfeln der Bighorn Mountains – und ist mit seinen Outdoormöglichkeiten, wunderbar erhaltenen Gebäuden und spannenden Museen unbedingt einen Besuch wert.

Die Landschaft der Bighorn Mountains erschließt sich am besten auf dem Cloud Peak Scenic Byway auf Ihrem Weg zum Angeln, Wandern oder Campen. Im Sommer lockt das kostenlose öffentliche Schwimmbad im Stadtpark von Buffalo und für Golfer hat der nahe Vier-Sterne-Golfplatz einiges zu bieten.

Geschichtsfans sollten im Jim Gatchell Memorial Museum von Johnson County Halt machen, hier lagern über 15.000 Artefakte aus der Wild-West Geschichte der Region. Nur eine kurze Fahrt von Buffalo entfernt liegt auch das historische Fort Phil Kearney.

In Buffalo selbst gibt es eine Vielfalt an Restaurants, die von Hausmannskost bis hin zur gehobenen Gastronomie ein breites lukullisches Spektrum abdecken, sowie Geschäften und Kunstgalerien und eine gute Auswahl an Hotels, Motels und Campingplätzen. In der Umgebung laden auch zahlreiche Gäste-Ranches und Berghütten zum Übernachten ein.

Übernachtung:            Buffalo

Custer State Park, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Das Black Hills Wild Horse Sanctuary wurde 1988 von Dayton O. Hyde gegründet und ist eines der größten privaten Wildnisgebiete Amerikas. Es befindet sich in der Nähe von Hot Springs im Südwesten von South Dakota und wird vom Institute of Range and the American Mustang betrieben. Die Einrichtung hat sich zum Ziel gesetzt, Amerikas ungewollten Wildpferden ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Erleben Sie Hunderte von wilden Mustangs, die frei in der windgepeitschten Prärielandschaft umherstreifen. Das Schutzgebiet ist das ganze Jahr über geöffnet und bietet verschiedene Touren an.

Zu den wenigen wirklich wilden Orten, die es in diesem Land noch gibt, gehört der Custer State Park. Fast 1.300 prächtige Bisons durchstreifen den 280 Quadratkilometer großen Park, den sie sich mit hunderten scheuen Elchen, pfeilschnellen Gabelböcken, trittsicheren Bergziegen und einer Gruppe neugieriger Esel teilen. Besucher kommen diesen ständigen Bewohnern entlang der knapp 30 Kilometer langen Wildlife Loop Road oft sehr nahe. Hochaufragende Granitformationen, die “Nadeln” genannt werden, dominieren die Skyline. Inmitten der unberührten Natur können Sie den Park bei Ausritten, Rundfahrten, Mountainbike-Touren, Bootsauflügen, Heuwagenausfahrten oder professionellen Safari-Touren erkunden. Fünf Lodges im Park bieten Unterkünfte für einen erholsamen Schlaf.

In den Black Hills gibt es viele Anbieter für Reitausflüge. Sie haben die Wahl zwischen halbstündigen, einstündigen, zweistündigen, halbtägigen oder ganztägigen Ausritten.

Übernachtung:            Custer or Custer State Park

Deadwood, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:

Nach seiner Fertigstellung wird das Crazy Horse Memorial – eine Gedenkstätte für den Lakota-Führer Crazy Horse und alle nordamerikanischen Ureinwohner – die größte aus Felsen gehauene Skulptur der Welt sein. Das Crazy Horse Memorial beherbergt auch das Indian Museum of North America: Museum, Bildungs- und Kulturzentrum in Einem, mit einer außergewöhnlichen Ausstellung über die Indianerstämme des Landes. Dann geht es weiter zum Mount Rushmore National Memorial, bekannt als “Amerikas Schrein der Demokratie”. Dieses imposante Werk zeigt die Gesichter der vier großen amerikanischen Präsidenten, die für Geburt, Wachstum, Entwicklung und Erhalt des Landes stehen.

Als nächstes geht es ins historische Deadwood: Die Stadt steht komplett unter Denkmalschutz und versetzt Besucher zurück in die Zeit des Wilden Westens. Interessante Museen wie das Days of 76 Museum vermitteln viel Wissenswertes. Geschichte zum Anfassen gibt es beispielsweise bei einer Postkutschenfahrt oder der nachmittäglichen Wild-West Show auf der Mainstreet inclusive nachgestellter Schießerei.

Oder machen Sie eine unterirdische Tour durch die Broken Boot Gold Mine, wo Bergleute einst mit Schwarzpulver und Kerzenlicht Golderz-Adern verfolgten. Auch Besucher können dort nach Gold suchen.

Am Abend könnte ein Theaterbesuch des Stückes “The Trail of Jack McCall” auf dem Programm stehen – und nicht zuletzt ein Drink im berühmten Saloon #10. Die Bar mit dem sägemehlbedeckten Boden gleicht einem “lebenden Museum” – aufregend wird es bei der Nachstellung von Wild Bills Ermordung, die mehrmals täglich stattfindet. Über der Eingangstür hängt übrigens der Stuhl, in dem Wild Bill erschossen wurde.

Übernachtung:            Deadwood

Badlands National Park, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Der Badlands Nationalpark umfasst über 900 Quadratkilometer eindrucksvoller Landschaften und bietet ein Labyrinth aus Spitzkuppen, Schluchten, Zinnen und Türmen. Planen Sie auf alle Fälle eine Fahrt auf dem Badlands Loop Scenic Byway ein und einen Halt im Ben Reifel Visitor Center.

Das Casey Tibbs South Dakota Rodeo Center zollt dem bekannten Rodeo-Star Tribut. Die meisten seiner Erinnerungsstücke sind im Zentrum auf einem Hügel in Fort Pierre ausgestellt, von wo aus man eine der besten Aussichten der Stadt hat.

Entdecken Sie das reiche Erbe und die komplexe Geschichte von South Dakota im Cultural Heritage Center in Pierre. Preisgekrönte Wechselausstellungen fangen den Geist des Mount Rushmore State ein. Ein interaktives und sehr unterhaltsam gestaltetes Museum.

Übernachtung:            Pierre oder Umgebung

Laura Ingalls Homestead, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Bei der Erkundung der Gegend um DeSmet, in der Laura Ingalls Wilders Familie wohnte (Autorin von “Unsere kleine Farm”), erleben Besucher bei Planwagenfahren oder historischen Handwerksdemonstrationen im Ingalls Homestead echtes Pionierfeeling.

Der Mitchell Corn Palace ist ein großes Veranstaltungsgebäude, welches alljährlich von oben bis unten mit heimischem Mais, Getreide und Gras neu und bunt dekoriert wird. Egal ob bei Tag oder Nacht – der Kornpalast ist ein tolles Fotomotiv.

In Sioux Falls, der größten Stadt South Dakotas, wartet der Falls Park mit Spazierwegen entlang der malerischen Wasserfälle. Hier stehen auch einige der ältesten Häuser der Region. Von einem Aussichtsturm aus hat man einen schönen Blick über Stadt und Land, und im Overlook Café, einem historischen Gebäude der Light and Power Company, genießen Besucher ein leckeres Mittagessen.

Übernachtung:            Sioux Falls