Die gesamte Reise

20 Tage/21 Nächte

Fahrtzeit

4,127 Meilen (6,642 Kilometer)

Gateway mit Flughafen

Kalispell (FCA)

Minneapolis-St. Paul (MSP)

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  • Glacier National Park, Montana

  • City of Rocks National Reserve, Idaho

  • Yellowstone National Park, Wyoming

  • Mount Rushmore National Memorial, South Dakota

  • Theodore Roosevelt National Park, North Dakota

Überblick der Tour

Ankunfts-Gateway mit Flughafen – Kalispell (FCA)
Tag 1: Glacier National Park, Montana
Tag 2: Glacier National Park, Montana
Tag 3: Nez Perce, Idaho
Tag 4: Hells Canyon, Idaho
Tag 5: Craters of the Moon, Idaho
Tag 6: City of Rocks National Reserve, Idaho
Tag 7: Grand Teton National Park, Wyoming
Tag 8: Grand Teton National Park, Wyoming
Tag 9: Yellowstone National Park, Wyoming
Tag 10: Yellowstone National Park, Wyoming
Tag 11: Beartooth Scenic Highway | Pompeys Pillar National Monument, Montana
Tag 12: Little Bighorn Battlefield National Monument, Montana
Tag 13: Deadwood | Spearfish, South Dakota
Tag 14: Mount Rushmore National Memorial | Crazy Horse Memorial, South Dakota
Tag 15: Badlands | Chamberlain, South Dakota
Tag 16: Mitchell | DeSmet | Sioux Falls, South Dakota
Tag 17: Theodore Roosevelt National Park, North Dakota
Tag 18: Theodore Roosevelt National Park, North Dakota
Tag 19: Theodore Roosevelt National Park (North Unit), North Dakota
Tag 20: Fort Abraham Lincoln State Park, North Dakota
Abreise-Gateway mit Flughafen – Minneapolis-St. Paul (MSP)

Ikonische Highlights der Region

Tägliche Routenführung

Going-To-The-Sun Road, Glacier Nationalpark, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:    

Starten Sie Ihr Abenteuer im Glacier Nationalpark, Heimat einer der spektakulärsten Panoramastrassen in den USA: Die Going-to-the-Sun Road führt, wie der Name schon sagt, in große Höhen bis hin zur kontinentalen Wasserscheide am Logan Pass Besucherzentrum. Auch die “Krone des Kontinents” genannt, finden sich in diesem einzigartigen Ökosystem zahlreiche Wildtiere wie Bergziegen oder Elche. Nehmen Sie das eigene Auto für diesen Roadtrip oder nutzen Sie eine der geführten Touren in den ikonischen Red Busses. Sehr spannend sind auch die Ausflüge mit Sun Tours: Dabei geben die Stammesangehörigen der Blackfeet Einblick in ihre Kultur und die engen Verbindung mit dem Land, welches sie “Rückgrat von Mutter Erde” nennen.

Übernachtung:            Glacier National Park, Whitefish, Kalispell or St. Mary

Trail of the Cedars, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:    

Ein Tag allein reicht einfach nicht aus! Mit über 1200 Kilometern an Wanderwegen ist der Glacier National Park ein Paradies für Outdoorfans. Fünf verschiedene Trails mit Informations-Schildern am Wegesrand sowie Broschüren ermöglichen es Besuchern, die Naturwunder des Parks in eigenem Tempo zu entdecken: Trail of the Cedars, Huckleberry Mountain, Hidden Lake, Sun Point und Swiftcurrent Nature Trail. Darüber hinaus gibt es unzählige Tageswanderungen im Park, wobei Lake McDonald, Many Glacier, St. Mary/Logan Pass und Two Medicine zu den beliebtesten Gegenden dafür zählen. Weitere beliebte Aktivitäten im Glacier National Park sind Reiten, Bootsausflüge auf den malerischen Seen und im Winter Skilanglauf.

Übernachtung:            Glacier National Park, Whitefish, Kalispell oder St. Mary

Nez Perce Visitor Center and Museum, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:    

Der Nez Perce National Historic Park wurde 1965 gegründet und erstreckt sich über 34 Stätten in vier Staaten. Halten Sie in Spaulding an, um den Hauptsitz und das Besucherzentrum zu erkunden. Machen Sie eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit und erfahren Sie mehr über die Flucht der Nez Perce im Jahre 1877, eine 126 Tage dauernde beschwerliche Reise durch vier Staaten. Entdecken Sie die Legenden der Nez Perce-Völker, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, als ihr Reservat nach dem Vertrag von 1863 auf ein Zehntel seiner ursprünglichen Größe reduziert wurde. Historische Stätten, archäologische Exponate, Lehrpfade und Filme bieten einen Einblick in die 10.000-jährige Geschichte des Nimiipuu-Volkes. Nez Perce Tourism macht die Kultur des Nimiipuu-Volkes für Besucher auf einzigartige Weise erfahrbar, ob mit interaktiven Geschichten, geführten Ausflügen, kulinarischen Angeboten oder Darbietungen mit Gesang, Trommel und Tanz. Die Touren umfassen natürlich die historischen Stätten aber auch Jetboot-Ausflüge oder traditionelle Abendessen. Ein Muss ist auch das Appaloosa Museum & Heritage Center, um in die Geschichte der weltberühmten Pferderasse einzutauchen, die eine so große Bedeutung in Idaho hat. Die interaktive Ausstellung präsentiert historische Zeugnisse von gefleckten Pferden in Kunst und Literatur, vor allem aber wird die enge Verbindung zwischen Appaloosa und dem Stamm der Nez Perce beleuchtet.

Übernachtung:            Lewiston oder Moscow

Hells Canyon, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:    

Der Hells Canyon wurde vom mächtigen Snake River gegraben und bildet auf einer Länge von mehr als 160 Kilometern die natürliche Grenze zwischen Idaho und dem Nachbarstaat Oregon. Der Hells Canyon ist mit über 2.000 Metern die tiefste von einem Fluss gegrabene Schlucht Nordamerikas. Am besten über die Stadt Lewiston erreichbar, sollte eine Jetboot-Tour durch den Hells Canyon heute unbedingt auf dem Programm stehen. Aber auch neben dem Wasser gibt es in der Hells Canyon National Recreation Area auf Wanderrouten oder Mountainbike-Pfaden durch die dramatische Landschaft jede Menge Outdoor-Abenteuer zu erleben. Egal ob vom Wasser oder vom Land aus, Besucher erwarten fantastische Ausblicke auf die Schlucht, historische Zeugnisse wie Piktogramme der Nez Perce und mit ein wenig Glück auch beeindruckende Wildtiersichtungen wie beispielsweise Bergziegen, Dickhornschafe, Schwarzbären, Rotwild oder Adler.

Übernachtung:            Riggins or McCall

Craters of the Moon National Monument, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:    

Durchqueren Sie die einzigartige Landschaft des Craters of the Moon National Monument and Preserve, um eine echte Natur-Kuriosität zu sehen: Auf einem Rundweg mit dem eigenen Auto oder bei einer Wandertour geht es durch die gigantische Vulkanlandschaft. Bestaunen Sie die ausgedehnten Lavaströme und unternehmen Sie eine Erkundungstour zu Fuß durch Höhlen und Krater. Bei Einbruch der Dunkelheit setzt sich das Naturspektakel am Himmel fort: Denn Craters of the Moon National Monument and Preserve ist ein ausgewiesener International Dark Sky Park, wo eine minimale Lichtverschmutzung für eine uneingeschränkte Sternenbeobachtung am Nachthimmel sorgt. 

Übernachtung:            Burley oder Twin Falls

City of Rocks National Reserve, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:    

Die City of Rocks National Reserve ist ein 36 Quadratkilometer großes Paradies in der Wildnis von Idaho, perfekt geeignet für erstklassiges Klettern und unvergessliche Backcountry-Abenteuer. Die Aussicht auf Salbeiwiesen und Espenhaine inmitten der imposanten Granitskulpturen bietet die ideale Kulisse zum Wandern, Radfahren, Vogelbeobachten und Fotografieren. Eine Vielzahl von Wanderwegen für alle Fitnesslevel ziehen sich durch den zentralen Bereich der Granitformationen, die als die “Innere Stadt” bekannt sind. Geschichtsfans kommen bei den Replika von Planwagen auf ihre Kosten und bewundern die Markierungen der Pioniere, die während des Goldrauschs auf dem California Trail hier gen Westen unterwegs waren.

Übernachtung:            Pocatello oder Idaho Falls

Grand Teton Nationalpark, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:

Südlich des Yellowstone Nationalparks und nördlich der Stadt Jackson gelegen, umfasst der Grand Teton Nationalpark auf einer Fläche von 1.200 Quadratkilometern üppige Täler, Bergwiesen, alpine Seen und die steil aufragenden Gipfel der Teton Range. Während bekannte Spots wie die Mormon Row und die Moulton Barns die meistfotografierten Ziele im Park sind, bilden die spektakulären Gipfel der Tetons auch die perfekte Kulisse für Naturliebhaber, Outdoor-Abenteurer und Roadtripper. Aktivitäten wie Wandern, Campen, Klettern, Bootsfahrten, Kajakausflüge und natürlich die vielfältigen Fotomotive inmitten der unberührten Natur lassen keine Langeweile aufkommen. Eine Straße schlängelt sich durch den Park, aber am besten lässt er sich auf einem der kürzeren Wander- oder Radwege erleben. Besucher können Wildtiere wie Bisons, Rotwild, Elche, Bären und Dickhornschafe beobachten, 370 Kilometer Wanderwege erkunden, eine Angelschnur am Snake River auswerfen, den malerische Route zwischen Jackson und dem South Jenny Lake auf dem Drahtesel erkunden oder natürlich einen der beeindruckenden Berggipfel besteigen. Wer lieber im Auto sitzen bleibt, der sollte die landschaftlich reizvollen Panoramastraßen des Jenny Lake Scenic Drive und der Signal Mountain Summit Road nicht verpassen.

Übernachtung:            Grand Teton National Park oder Jackson

Grand Teton National Park, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Die Gegend des heutigen Grand Teton Nationalparks hat eine lange Geschichte – es gibt tatsächlich Funde, die belegen, dass hier schon vor über 11.000 Jahren Menschen siedelten. Die Nomaden-Stämme der amerikanischen Ureinwohner, die in diesem Tal den Sommer verbrachten, hinterließen Tipiringe, Feuergruben und Steinwerkzeuge. Später wurde das Gebiet von frühen amerikanischen Entdeckern, darunter dem bekannten John Colter, Pelzhändlern und “Mountain Men” erkundet und um das Jahr 1884 dann von Pionieren besiedelt. Weitere historische Höhepunkte sind der John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway, die Chapel of Transfiguation und die historische Stätte der Cunningham Cabin. Begeben Sie sich doch heute zurück in die Vergangenheit und erfahren bei einer von Rangern geführten Tour Spannendes über die umfangreiche Natur- und Kulturgeschichte des Parks und schauen Sie auch mal in einem der Besucherzentren vorbei.

Übernachtung:            Grand Teton National Park oder Jackson

Yellowstone National Park, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:

Der Yellowstone Nationalparks mit einer Größe von ca. 8000 Quadratkilometern ist die Heimat einer unvergleichlichen Kombination aus natürlicher Schönheit, rauer Wildnis, majestätischen Gipfeln, einer unvergleichlichen Tierwelt sowie der weltweit größten Konzentration von Geysiren und Thermalquellen. Die weltberühmten Highlights des Parks – Old Faithful, Lower Falls und Yellowstone Lake – sind vielleicht von Gemälden und Fotos bekannt, aber sie persönlich zu sehen ist eine unvergessliche Erfahrung. Ganz gleich, ob Sie die Herausforderung einer anstrengenden Wanderung annehmen oder lieber stillsitzen und den Sonnenuntergang beobachten möchten, der Yellowstone hält für jeden das richtige bereit. Zu den beliebten Aktivitäten gehören Camping, Wandern, Bootfahren, Radfahren, Angeln, Tierbeobachtungen, geführte Naturerkundungen und Reitausflüge.

Übernachtung:            Yellowstone National Park oder West Yellowstone

Bison in Yellowstone National Park, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:

Da der Park in den Sommermonaten den Großteil der jährlichen Besucher empfängt, sollten Sie abseits der beliebtesten Touristenpfade wandern und sich frühzeitig auf den Weg machen. Der Herbst bringt dem Yellowstone Nationalpark angenehme, meist sonnige Tage, kühle Abende, frische Bergluft, die Brunftrufe des Rotwilds und farbenfrohe Laubfärbung. Alle Wildtiere sind im Herbst sehr aktiv, aber speziell die Grizzly- und Schwarzbären streifen umher, um ihre Bäuche füllen und sich auf den bevorstehenden Winterschlaf vorzubereiten. Auch die große Wapitihirsch-Populaton ist jetzt in der Brunftzeit und das ist im Park vor allem in den frühen Morgenstunden und in der Dämmerung nicht zu überhören. Eine Erfahrung ohne große Besuchermassen bietet der Yellowstone Nationalpark im Frühling. Obwohl die Temperaturen noch recht kühl sind, eignen sich die Monate April und Mai exzellent für Wanderungen oder Radtouren in den niedrig gelegenen Arealen des Parks sowie für Wildbeobachtungen (Bisons und Hirsche kalben nämlich im Frühling).

Übernachtung:            Yellowstone National Park oder West Yellowstone

Beartooth Highway, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:

Unternehmen Sie am Morgen eine malerische Fahrt auf dem 109 Kilometer langen Beartooth Scenic Highway, der als eine der schönsten Panoramastraßen in Amerika gilt. Es ist eines der höchsten und zerklüftetsten Gebiete in den unteren 48 Bundesstaaten, mit 20 Gipfeln, die über 3.500 Höhenmeter erreichen. Fahren Sie weiter nach Red Lodge und genießen Sie ein Mittagessen in der charmanten Innenstadt, ehe es via Billings zum Pompey’s Pillar National Monument geht. Verbringen Sie hier den Nachmittag und bestaunen Sie die Zeugnisse der Ureinwohner Amerikas, der frühen Entdecker, Pelzhändler, der US-Kavallerie, der Eisenbahnpioniere und der Siedler auf ihrem Weg nach Westen, von denen viele ihre Unterschriften und Kommentare in diesem beeindruckenden Sandsteinfelsen hinterlassen haben. Anschließend geht es zurück nach Billings, der größten Stadt in Montana und am Ufer des Yellowstone River gelegen. Hier lassen Sie den Tag im quirligen historischen Stadtzentrum mit seinen vielen Restaurants und Mikrobrauereien ausklingen. Alles hier ist leicht zu Fuß erreichbar.

Übernachtung:            Billings

Little Bighorn Battlefield National Monument, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:

Der heutige Ausflug führt Sie in rund einer Stunde von Billings ins Crow-Reservat und zur Stätte des Little Bighorn Battlefield National Monument. Das Denkmal erinnert an den Ort der „Schlacht am Little Bighorn“, die vom 25. bis 26. Juni 1876 zwischen dem Siebten Kavallerieregiment der Vereinigten Staaten unter Oberstleutnant George Armstrong Custer und den Stämmen der Sioux und Cheyenne unter der politischen und spirituellen Führung von Sitting Bull tobte. Das Museum zeigt Exponate der Kämpfe, informiert über die Vorgeschichte und archäologischen Artefakte, vor allem aber präsentiert es die reiche Kultur der “Plains Indianer”. Eine kurze Wanderung entlang eines Pfades mit vielen Informationstafeln ist empfehlenswert und sorgt für Gänsehautmomente zwischen den Grabsteinen. Mit dem Auto empfiehlt sich die längere Rundfahrt über zirka sieben Kilometer, welche das Custer-Battlefield und das Reno-Benteen-Battlefield verbindet. Tägliche Ranger-Programme sind den ganzen Sommer über geplant, und geführte Touren über das Schlachtfeld finden vom Memorial-Day-Wochenende bis zum Labor Day statt.

Übernachtung:            Billings

Deadwood, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:

Der Spearfish Canyon Scenic Byway wurde auf einem alten Gleisbett erbaut und bietet spektakuläre Ausblicke auf hoch aufragende Kalksteinklippen und Pinienbäume. Rosa, braune und graue Kalksteinpalisaden ragen steil an beiden Seiten des 35 Kilometer langen Abschnitts des U.S. Highway 14A auf. Wasserfälle wie die Bridal Veil Falls und Roughlock Falls sind jeweils nur einen kurzen Spaziergang von der Straße entfernt. Dann geht es weiter ins historische Deadwood, das für seine aufregende Vergangenheit bekannt ist, als Spieler und Revolverhelden wie Wild Bill Hickok und Calamity Jane auf den staubigen Straßen zu Legenden wurden. Die historische Stadt steht komplett unter Denkmalschutz und vermittelt das Gefühl wirklich in die Zeit des Wilden Westens einzutauchen. Interessante Museen, wie das Days of 76 Museum oder die Broken Boot Goldmine vermitteln viel Wissenswertes. Geschichte zum Anfassen gibt es beispielsweise bei einer Postkutschenfahrt oder der nachmittäglichen Wild-West Show auf der Mainstreet mit einer echten Schießerei – und nicht zuletzt beim Drink im berühmten Saloon #10. Das nahe gelegene Rapid City bietet tolle Shopping-Möglichkeiten und interessante Galerien, Restaurants und Pubs von elegant bis gemütlich, Präsidentenstatuen und wunderschöne historische Gebäude. Sehen Sie sich den Main Street Square, die City of Presidents, die Prairie Edge Native American Gallery, die Black Hills Reptile Gardens und das Journey Museum an.

Übernachtung:            Rapid City oder Deadwood

Mount Rushmore National Memorial, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Das Crazy Horse Memorial liegt im Herzen der Black Hills im Westen von South Dakota und ist das weltweit größte aus Fels gehauene Kunstwerk, allerdings befindet es sich noch im Bau. Schauen Sie im Laughing Water Restaurant vorbei und probieren Sie den Bison-Eintopf oder einen Indianer-Taco. Dann geht es weiter zum Mount Rushmore National Memorial, bekannt als “Amerikas Schrein der Demokratie”. Dieses imposante Werk zeigt die 18 Meter hohen Gesichter der vier großen amerikanischen Präsidenten, die für Geburt, Wachstum, Entwicklung und Erhalt des Landes stehen. Der nahe gelegene Custer State Park – ebenfalls in den Black Hills gelegen – beherbergt eine vielfältige Tierwelt und eine herrliche Landschaft auf einer Fläche von über 280 Quadratkilometern. Wie wäre es mit einer Bison-Jeepsafari? Im eigenen Auto sollten Sie auf jeden Fall den Wildlife Loop und den Needles Highway fahren und einen Stopp an der State Game Lodge und am malerischen Sylvan Lake einlegen. Dann geht es zurück in die Eiszeit: Und zwar in der Mammoth Site in Hot Springs wo die Live-Ausgrabung eiszeitliche Mammuts, Kamele und riesige Bären zeigt, welche die Great Plains von Nordamerika einst durchstreiften. Das Museum ist die größte Mammut-Forschungseinrichtung der Welt – und einzigartig dazu, denn Besucher stehen wirklich inmitten der aktiven paläontologischen Ausgrabung.

Übernachtung:            Keystone, Custer or Hill City

Badlands National Park, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Der Badlands Nationalpark umfasst über 900 Quadratkilometer einer eindrucksvollen Landschaft und bietet ein Labyrinth aus Spitzkuppen, Schluchten, Zinnen und Türmen. Vergewissern Sie sich, dass Sie den Badlands Loop Scenic Byway befahren und im Ben Reifel Visitor Center Halt machen. Unbedingt einen Besuch wert ist Wall Drug, eine ehemalige Farm, die sich zu einem über 7.000 Quadratmeter großen Wunderland mit Shopping und Western-Kunst entwickelt hat, inklusive dem Art Gallery Restaurant mit 520 Sitzplätzen. Danach geht es in der Minuteman Missile National Historic Site zurück in die Zeiten des Kalten Krieges. Das Museum besteht aus drei Teilen und zieht sich 24 Kilometer entlang der Interstate 90: Das Raketensilo Delta-09, die Delta-01-Startkontrollanlage und das Besucherzentrum. Tauchen Sie dann in die Geschichte der amerikanischen Ureinwohner ein: Dignity, eine 15 Meter hohe Edelstahlskulptur einer Native-Frau mit Sternenquilt, wurde zu Ehren der Lakota und Dakota Stämme entworfen. Hinter ihr öffnet sich der Blick über den Missouri Fluss. Unweit davon wartet das Akta Lakota Museum. Die interaktive Ausstellung und der Medicine Wheel Garden geben einen spannenden Einblick in die Vergangenheit und Gegenwart des Native American Way of Life. Her ist übrigens alles in englischer und in Lakota Sprache beschriftet.

Übernachtung:            Chamberlain

Aktivitäten:       

Beginnen Sie Ihren Tag am Mitchell Corn Palace. Das große Veranstaltungsgebäude wird alljährlich von oben bis unten mit heimischem Mais, Getreide und Gras neu und bunt dekoriert und bietet tolle Fotomotive. Waren Sie ein Fan der Serie “Unsere kleine Farm”? Auf dem Ingalls Homestead in DeSmet reisen Sie zurück in die Pionierzeit, zum Beispiel bei einer Planwagentour, während einer Schulunterrichtsstunde wie sie in den 1880er Jahren stattfand oder bestaunen Sie, wie damals Seile und Maiskolbenpuppen entstanden. In Sioux Falls, der größten Stadt South Dakotas, wartet der Falls Park mit Spazierwegen entlang der malerischen Wasserfälle. Die Innenstadt beherbergt auf ihren Gehsteigen über 55 beeindruckende Kunstwerke auf dem Sculpture Walk – eine Karte aus dem Besucherzentrum erklärt die Bedeutung und informiert über die Künstler. Der Good Earth State Park südöstlich von Sioux Falls ist ein einzigartiges Naturrefugium. Er bietet tolle Möglichkeiten für Vogelbeobachtungen und Wanderungen. Das kleine Museum informiert dabei sehr ausführlich über die reiche Tierwelt und die historische und kulturelle Bedeutung der Gegend für die einheimischen Native-Stämme.

Übernachtung:            Sioux Falls

Theodore Roosevelt National Park, Credit National Park Service via North Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Nach einem extra Fahrtag durch South Dakota und North Dakota erreichen den Theodore Roosevelt Nationalpark. Er ist einer der schönsten Orte in North Dakota, mit Bisonherden, majestätischen Wildpferden und einer Landschaft, die Ihnen den Atem rauben wird. Bei einer entspannten Tour mit dem Auto wartet die einzigartige Tierwelt oft entlang der Straße, ruhige Areale laden zum Wandern oder für ein Picknick in der freien Natur ein. Im südlichen Teil des Parks, der South Unit, liegt der 57 Kilometer lange Scenic Loop Drive mit zahlreichen Schildern, die viele Merkmale des Naturparks erklären. Der Theodore Roosevelt Nationalpark ist einer der besten Orte, um die einzigartige Tierwelt des Westens der USA zu beobachten, darunter Bisons, Maultierhirsche, Weißwedelhirsche, Elche und Wildpferde (South Unit), Longhorns (North Unit), Pronghorns, Kojoten, Luchse, Dachse, Biber, Stachelschweine, Präriehunde, Steinadler, zahlreiche Vogelarten und gelegentlich auch Schlangen. Mountainbikefans werden den Maah Daah Hey Trail lieben, einen unbefestigten Radweg, der durch die South Unit und bis zur North Unit führt. Die Parkstraßen folgen im Allgemeinen den Umrissen der zackigen Badlands, entlang der Parkbuchten gibt es immer wieder tolle Fotomotive.

Übernachtung:            Medora

Bully Pulpit Golf Course, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:    

An Tag zwei in Medora könnten Sie vielleicht die 18 Löcher auf einem der landschaftlich reizvollsten Golfplätze des Landes spielen, dem Bully Pulpit Golf Course. Egal ob Sie Golfer sind oder nicht, frische Luft macht Appetit und das Mittagessen könnte dann auf der Tjaden Terrace neben dem Burning Hills Amphitheater stattfinden. Beim authentischen Heugabelsteak mit allem Drum und Dran genießen Sie den Ausblick auf die Natur und Medora, bevor Sie am Abend das legendäre Medora Musical unter freiem Himmel besuchen. Oder besichtigen Sie heute das Chateau de Mores, ein zweistöckiges historisches Gebäude mit 26 Zimmern, das 1883 als Sommerresidenz der Familie des Marquis de Mores erbaut wurde. Das Chateau ist heute ein Hausmuseum und enthält viele der Originalmöbel und persönlichen Gegenstände der Familie. Familien mit Kindern sollten dem Medora Children’s Park, der Medora Minigolf-Anlage oder Perception, einer besonderen Ausstellung mit optischen Täuschungen und Magie, einen Besuch abstatten – bei der geführten Tour geht es auch durch das “Schiefe Haus” auf den Hügeln von Medora.

Übernachtung:            Medora

Theodore Roosevelt Nationalpark, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:       

Als Grand Canyon des Nordens bezeichnet, bietet der unberührte Nordteil (North Unit) des Theodore Roosevelt Nationalparks einige der besten Aussichten auf die North Dakota Badlands sowie die Begegnung mit ikonischen Wildtieren wie Bisons, Elchen, Dickhornschafen, Hirschen und Präriehunden. Und halten Sie unbedingt Ausschau nach den Longhorn-Rindern! Der Maah Daah Hey Trail beginnt in der Nordeinheit des Parks, führt durch das offizielle Wildnisgebiet und ist hier nur für Wanderer und Reiter zugänglich. Es gibt auch zahlreiche andere Wander- und Reitwege durch den Park. Dass Indianer nicht nur in Tipis lebten, erfahren Sie in New Town, nur 45 Fahrminuten östlich von Watford City, der Heimat der Mandan-, Hidatsa- und Arikara-Stämme, welche die MHA-Nation bilden. Hier können Sie das Earth Lodge Village, das Three Tribes Museum, das 4 Bears Casino und das MHA Heritage Center besuchen – und im Sommer auch Rodeos und Powwows erleben. Der Four Bears/Killdeer Mountain Scenic Byway beginnt in der Nähe von New Town und führt durch die malerische Landschaft der North Dakota Badlands vorbei am Lake Sakakawea bis nach Killdeer.

Übernachtung:            Watford City

Fort Abraham Lincoln State Park, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:    

In der Hauptstadt von North Dakota, Bismarck, treffen Sie auf Kultur, Geschichte und viele Shoppingmöglichkeiten. Verpassen Sie auf keinen Fall Attraktionen wie den Dakota Zoo, das North Dakota Heritage Center and State Museum und Fort Abraham Lincoln, wo sich eine Nachbildung des Hauses von General George Armstrong Custer befindet. Das Fort beherbergt auch das On-a-Slant Mandan Indian Village mit sechs beeindruckenden Replikas von „Earth Lodges“ (runde Hütten aus Erde), in denen die “Plains Indianer” lebten. Das auf dem Gelände der Landeshauptstadt in Bismarck gelegene North Dakota Heritage Center ist der Hauptsitz der State Historical Society of North Dakota und das größte Museum des Bundesstaates. Das Lewis & Clark Riverboat setzt die stolze Tradition der Missouri River Steamer im Hafen von Bismarck fort und bietet von Mai bis September ein Abenteuer auf dem mächtigen Missouri. Legendär ist auch das alljährliche Mandan Rodeo, welches am 4. Juli 1879 mit einem Baseballspiel und Pony-Rennen zum ersten Mal stattfand. Das indianische Gegenstück ist der United Tribes Powwow, eine authentische Feier der Ureinwohner welche immer in zweiten Septemberwochenende stattfindet.

Übernachtung:            Bismarck