Die gesamte Reise

20 Tage/21 Nächte

Fahrtzeit

4,245 Meilen (7,250 Kilometer)

Gateway mit Flughafen

Minneapolis-St. Paul (MSP)

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  • Maah Daah Hey Trail, North Dakota

  • Glacier National Park, Montana

  • Bruneau Dunes State Park, Idaho

  • Bighorn Mountains, Wyoming

  • Badlands National Park, South Dakota

Überblick der Tour

Ankunfts-Gateway mit Flughafen – Minneapolis-St Paul (MSP)
Tag 1: Devils Lake, North Dakota
Tag 2: Lake Sakakawea, North Dakota
Tag 3: Missouri River | Bismarck-Mandan, North Dakota
Tag 4: Theodore Roosevelt National Park | Medora (Maah Daah Hey Trail), North Dakota
Tag 5: Great Falls | River’s Edge Trail | Giant Springs, Montana
Tag 6: Many Glacier | Glacier National Park, Montana
Tag 7: Going-to-the-Sun Road | Whitefish | Kalispell, Montana
Tag 8: Flathead Lake | National Bison Range | Missoula, Montana
Tag 9: Payette National Forest, Idaho
Tag 10: Hells Canyon (südlicher Eingang am Hells Canyon Dam), Idaho
Tag 11: Bruneau Dunes State Park | Massacre Rocks State Park, Idaho
Tag 12: Mesa Falls, Idaho
Tag 13: Grand Teton National Park | Jackson, Wyoming
Tag 14: Flaming Gorge, Wyoming
Tag 15: Lander | Sinks Canyon, Wyoming
Tag 16: Big Horn National Recreation Area, Wyoming
Tag 17: Black Hills National Forest | Black Elk Peak | Custer State Park, South Dakota
Tag 18: Mount Rushmore National Memorial, South Dakota
Tag 19: Spearfish Canyon | Mickelson Trail, South Dakota
Tag 20: Badlands National Park | Chamberlain, South Dakota
Abreise-Gateway mit Flughafen – Minneapolis-St Paul (MSP)

DRAUSSEN ZU HAUSE – OUTDOOR ABENTEUER

Tägliche Routenführung

Devils Lake, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Als größtes natürliches Gewässer in North Dakota und bekannt für seine reichen Fischgründe, erstreckt sich der Devils Lake über mehr als 100.000 Hektar mit hunderten Kilometern an Uferlinie. Hier wartet Small-Town Amerika wie es im Buche steht, mit viel Platz zum Angeln und Jagen. Entlang der zirka zehn Kilometer langen Route durch die Sullys Hill National Game Preserve, einem Wildreservat, begegnen Sie Bison- und Rotwildherden. Daneben warten eine große Kolonie der niedlichen Präriehunde und mehr als 250 Vogelarten – ideal für den Beutezug mit der Kamera! Für eine kurze Wanderung eignet sich der zirka 3 Kilometer lange Naturpfad und natürlich sollten Sie die Treppen zum Sullys Hill Overlook erklimmen, für einen Panoramablick auf die sanfte Hügellandschaft und Prärie.

Machen Sie einen Zwischenstopp im Woodland Resort, dem einzigen Full-Service Seeufer-Resort am Devils Lake oder besuchen Sie den Grahams Island State Park mit viel Wald und von kilometerlangen Seeufern umgeben: Eine Abkühlung im See an heißen Sommertagen oder eine Wanderung im schattigen Wald ist wärmstens empfohlen.

Das 1867 gegründete historische Fort Totten State Historic Site sollte ursprünglich die Siedler und die Transportwege für Felle und andere Waren aus der Gegend schützen. Im Museum, welches von Mitte Mai bis Mitte September täglich geöffnet ist, gibt es eine spannende Geschichtslektion.

Übernachtung:             Devils Lake, Grahams Island State Park, Woodland Resort oder Eastbay Campground

Lake Sakakawea, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Der Lake Sakakawea ist ein Paradies für Angler, Bootsfahrer, Camper und Schwimmer. Mit vielen leicht erreichbaren Zugangspunkten rund um den See, einer wunderschönen Landschaft und vielen Ankerplätzen ist für jeden Outdoor-Enthusiasten etwas dabei.

Im Lake Sakakawea State Park findet sich übrigens auch der westliche Endpunkt des North Country National Scenic Trail, einer Wanderroute, die sich von North Dakota bis zur Grenze zwischen Vermont und New York über sieben Bundesstaaten erstreckt und auch durch den Fort Ransom State Park führt.

Eingebettet in die Steilküsten entlang des Nordufers des Lake Sakakawea befindet sich der Fort Stevenson State Park mit kilometerlangen Wanderwegen, atemberaubenden Ausblicken und einem umfangreichen Outdoor-Verleih (Fahrrad, Kanu, Kajak, Langlaufski, Boot, Paddelboote, Schneeschuhe und Stehpaddelbretter). Ein Highlight für Geschichtsfans sind die alljährlichen Frontier Military Days im Juni, zu jeder anderen Zeit im Jahr informiert das kleine Parkmuseum über die historischen Hintergründe.

Einen Abstecher wert sind auch das Garrison Dam National Fish Hatchery and Aquarium, das sich für die Verbesserung der Fischfangmöglichkeiten und die Erholung bedrohter und gefährdeter Arten einsetzt, und das Audubon National Wildlife Refuge, ein unter Naturschutz gestelltes Areal mit mehr als 246 Vogelarten und vielen weiteren Wildtieren zwischen den hügeligen Präriegras- und Feuchtgebieten der Gegend.

Übernachtung:            Garrison, Fort Stevenson State Park, Lake Sakakawea State Park oder Riverdale

Missouri River, credit North Dakota Tourism

Aktivitäten:

Das Gebiet Bismarck-Mandan empfängt Besucher seit Lewis und Clark 1804 den Missouri River hinaufgepaddelt sind. Als Hauptstadt von North Dakota ist die Stadt bekannt für Kultur, Geschichte und tolles Shopping und wartet mit Attraktionen wie dem Dakota Zoo, dem North Dakota Heritage Center and State Museum, dem Fort Abraham Lincoln State Park und dem Lewis & Clark Riverboat auf.

Im Fort Abraham Lincoln State Park steht das Custer House, eine Nachbildung des Hauses von General Custer und seiner Frau auf dem Kavalleriestützpunkt, und das On-a-Slant Mandan Indian Village, die Nachbildung eines traditionellen Mandan-Dorfes mit Blick auf den Missouri River. Hier lernt man, daß eben nicht alle Ureinwohner in Tipis lebten! Machen Sie eine Wanderung oder Radtour auf dem weitläufigen Wegenetz des Parks. Auch Touren hoch zu Ross werden angeboten.

Das Lewis & Clark Riverboat mit Heimathafen Bismarck setzt die stolze Tradition der Dampfschiffe fort – von Mai bis September werden Bootstouren auf dem “Mighty-Missouri” angeboten. Oder Sie mieten sich ein Stand-up Paddel (SUP) oder ein Kajak für ihr ganz eigenes Abenteuer auf dem Missouri River oder einem der kleineren Zuflüsse und Seen in der Nähe. Für Landratten stehen Leihfahrräder zur Verfügung.

Übernachtung:            Bismarck

Maah Daah Hey Trail, credit Zachary Hargrove via North Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Der Theodore Roosevelt Nationalpark ist einer der schönsten Orte in North Dakota, mit Bisonherden, majestätischen Wildpferden und einer Landschaft, die Ihnen den Atem rauben wird. Bei einer entspannten Tour mit dem Auto wartet die einzigartige Tierwelt oft entlang der Straße, ruhige Gegenden laden zum Wandern oder für ein Picknick in der freien Natur ein. Im South Unit liegt der 57 Kilometer lange Scenic Loop Drive mit erklärenden Schildern, die viele Merkmale des Naturparks erklären. Der Theodore Roosevelt National Park ist einer der besten Orte, um die einzigartige Tierwelt des US-Westens zu beobachten, darunter Bisons, Maultierhirsche, Weißwedelhirsche, Elche und Wildpferde (South Unit), Longhorns (North Unit), Pronghorns, Kojoten, Luchse, Dachse, Biber, Stachelschweine, Präriehunde, Steinadler, zahlreiche Vogelarten und gelegentlich auch Schlangen.

Mountainbikefans werden den Maah Daah Hey Trail lieben, einen 200 Kilometer langen unbefestigten Radweg, der durch die South Unit und bis zur North Unit führt und zu den besten Mountainbike-Trails in den USA gehört. Manche Abschnitte bergen echte Geschicklichkeitstest, Ausblick auf die wunderbaren “Badlands” inklusive.

Die Route führt an der “Old West”-Stadt Medora vorbei, wo in den Sommermonaten täglich ein Outdoor-Musical aufgeführt wird. Viele Restaurants und kleine Läden verführen zum Schlemmen und Shoppen. Gutes Kartenmaterial über den Maah Daah Hey Trail gibt es z.B. beim Forest Service in Dickinson, in Bismarck oder Watford City.

Übernachtung:            Medora oder Watford City

Giant Springs, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:    

Über die weiten Ebenen von Montana geht es heute bis nach Great Falls – einem wahren Outdoor-Mekka im Big-Sky State. Ob Fahrradtour oder Wanderung, eine der schönsten Strecken ist hier der zirka 96 Kilometer lange River’s Edge Trail entlang beiden Ufern des Missouri River. Die einspurigen Wege bieten spektakuläre Ausblicke auf Berge, Prärielandschaften, Flussschluchten und Wasserfälle. Auch kommt man an fünf Wasserkraftwerken vorbei, die mit der historischen Innenstadt von Great Falls verbunden sind. Der Giant Springs State Park beherbergt eine der größten Süßwasserquellen der USA und bietet Ausblicke auf die Black Eagle Falls, sowie zahlreiche Fischteiche und ist ein wunderbarer Ort zum Entspannen oder für einen ruhigen Spaziergang entlang des Missouri River.

Übernachtung:            Great Falls

Glacier National Park, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:    

Starten Sie heute früh morgens und fahren Sie entlang der Rocky Mountain Front zum Glacier National Park und erkunden Sie zum Beispiel das Many Glacier Valley. Das Many Glacier Hotel liegt am Ufer des malerischen Swiftcurrent Lake. Von hier aus starten viele Wanderwege unter anderem zu den Gletscherseen Lake Josephine, Grinnell Lake unterhalb der Zunge des Grinnell Gletschers oder auch zum Cracker Lake. Generell werden im Glacier aber auch von Rangern geführte Naturwanderungen angeboten, es gibt die Möglichkeit Bootstouren zu unternehmen, sich ein Kajak oder Kanu auszuleihen oder die unberührte Natur bei einem Ausritt hoch zu Ross kennenzulernen.

Übernachtung:            In den kleinen Städtchen auf der West- oder Ostseite des Glacier Nationalparks

Going to the Sun Road, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:    

Nutzen Sie den Tag, um die “Going-to-the-Sun Road” im Glacier National Park zu erkunden. Diese einzigartige Panoramastraße wurde 1932 fertiggestellt und ist eine spektakuläre, 80 Kilometer lange zweispurige Trasse welche die Breite des Glacier National Park überspannt und die kontinentale Wasserscheide am 2025 Meter hohen Logan Pass überquert. Entlang der Going-to-the-Sun Road breiten sich die unterschiedlichen Landschaftsformen vor den Augen der Besucher aus, von großen Gletscherseen und Zedernwäldern in den unteren Tälern bis hin zur windgepeitschten alpinen Tundra auf der Passhöhe.

Aussichtspunkte mit Parkmöglichkeiten säumen die Straße und ermöglichen Fotostopps an vielen markanten Stellen. Es lohnt sich übrigens, die Straße in beide Richtungen zu befahren, da die atemberaubenden Ausblicke natürlich je nach Blickrichtung wechseln.

Wer nicht auf eigene Faust entdecken, sondern auf eine geführte Tour gehen möchte, findet im Park viele Möglichkeiten: Ob mit einem der nostalgischen roten Bussen deren Dach sich öffnen lässt oder geführt durch ein Mitglied des Blackfeet-Stammes bei Sun Tours. Erkunden Sie dieses Naturwunder auch abseits der bekannten Straße bei einer Bootstour, einem Ausritt oder schließen Sie sich einer Wanderung mit einem kundigen National Park Ranger an.

Übernachtung:            Im Glacier Nationalpark, in Whitefish, Kalispell oder der Gegend rund um St. Mary

Flathead Lake, credit Montana Office of Tourism

Aktivitäten:    

Genießen Sie heute eine malerische Fahrt entlang des Flathead Lake. Mit einer Länge von über 45 Kilometern und einer Breite bis zu 25 Kilometern ist er der größte Süßwassersee im Westen der USA. Seine Ufer bieten unbegrenzte Erholungsmöglichkeiten und sind Lebensraum für viele Wildtiere. Auch eine Rundfahrt einmal um den See – auf den Highways 35 und 93 – lohnt sich für grandiose Panoramen. Sehenswert ist auch die nahe National Bison Range bei Moiese, wo eine Bisonherde mit bis zu 500 Tieren lebt – und viele andere Wildtiere wie Rotwild, Weißwedel- und Maultierhirsche, amerikanische Antilopen, Dickhornschafe, Schwarzbären, Kojoten und über 200 Vogelarten auf dem Schutzgelände ebenfalls eine Heimat gefunden haben.

Fahren Sie dann weiter nach Missoula, in den nördlichen Rocky Mountains von Montana und am Zusammenfluss von drei Flüssen gelegen, umgeben von sieben Wildnisgebieten. Neben einer quirligen Innenstadt bietet Missoula viel Outdoorspaß, aber auch spannende Museen wie das Smokejumper Visitor Center, das Montana Natural History Center oder das Fort Missoula. Schön ist auch ein Spaziergang durch die Innenstadt.

Übernachtung:            Missoula

Tamarack Resort, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Heute geht es weiter nach Idaho. Wer mag macht eine Mountainbiketour durch den Payette National Forest in der Nähe von McCall – auf einer Vielzahl von Trails für Beginner bis Könner lässt sich der sanfte Adrenalinrausch zwischen Ponderosa-Pinien und Douglastannen erleben. Fahrräder und Ausrüstung stehen zum Verleih bei zahlreichen Resorts und Outfittern zur Verfügung, zum Beispiel auf der Jug Mountain Ranch, im Brundage Mountain Resort oder im Tamarack Resort.

Auch ein Ausflug in den Ponderosa State Park lohnt sich, um eine ausgedehnte Wanderung oder Mountainbiketour durch die dichte Vegetation von Salbeibüschen und Ponderosa-Kiefern zu machen. Vom Aussichtspunkt am Osprey Point hat man einen traumhaften Blick auf den Bergsee. Daneben wartet eine reiche Tierwelt. Mit ein wenig Glück sehen Sie Kanadagänse, Fischadler, Weißkopfseeadler und viele Entenarten, Rotwild und Elche, Biber, Bisamratten und sogar Bären.

Übernachtung:            McCall oder Donnelly

Hells Canyon, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Der Hells Canyon wurde vom mächtigen Snake River gegraben und bildet auf einer Länge von mehr als 160 Kilometern die natürliche Grenze zwischen Idaho und dem Nachbarstaat Oregon. Der Hells Canyon ist mit über 2.000 Metern die tiefste von einem Fluss gegrabene Schlucht in Nordamerika. Hinter dem Hells Canyon Damm außerhalb von Cambridge gibt es zahlreiche Anbieter für Touren , und so sollte eine Jetboot-Tour durch den Hells Canyon heute unbedingt auf dem Programm stehen. Für Adrenalinjunkies lohnt sich eine Rafting-Tour durch die Stromschnellen, die hier bis zu Klasse IV auf der Skala reichen. Aber auch neben dem Wasser gibt es in der Hells Canyon National Recreation Area jede Menge Outdoor-Abenteuer auf Wanderrouten oder Mountainbikepfaden durch die dramatische Landschaft zu erleben. Egal ob vom Wasser oder vom Land aus, Besucher erwarten fantastische Ausblicke auf die Schlucht, historische Zeugnisse wie Nez Perce-Piktogramme in den Felsen und mit ein wenig Glück, beeindruckende Wildtiersichtungen wie beispielsweise Bergziegen, Dickhornschafe, Schwarzbären, Rotwild oder Adler.

Übernachtung:            McCall oder Boise

Bruneau Dunes State Park, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

In Idaho finden sich tatsächlich die höchsten freistehenden Sanddünen Nordamerikas – und die kann man nicht nur anschauen! Erklimmen Sie die Sandberge und cruisen Sie auf einem Sandschlitten wieder runter. Die Dünen des Bruneau Dunes State Park mit einer Höhe von über 140 Metern sind einzigartig in der westlichen Hemisphäre, denn sie haben sich in der Mitte und nicht am Rand eines natürlichen Beckens gebildet. Mieten Sie sich ein Sandboard oder unternehmen Sie eine Wanderung oder einen Ausritt durch den Park, um die “Wüste von Idaho” zu erkunden. Wenn die Nacht hereinbricht besuchen Sie das Bruneau Dunes Observatory, um die atemberaubende Sternenlandschaft am Firmament zu bestaunen. Der Park bietet auch die längste Campingsaison aller Parks in Idaho, so dass Sie das ganze Jahr über zelten können.

Fahren Sie dann weiter ostwärts zum Massacre Rocks State Park, hier kamen die Siedler auf dem Oregon Trail entlang, während sie dem Lauf des Snake River folgten. Die Spurrinnen der Wagenkolonnen sind beeindruckend, genau wie die Namen der Auswanderer, die sich im Register Rock verewigt haben. Neben seiner historischen Bedeutung eignet sich der Park auch hervorragend zum Wandern und zur Beobachtung der Pflanzen- und Vogelarten, die sich in der Hochwüstenlandschaft von Idaho finden.

Übernachtung:            Pocatello, Fort Hall oder Idaho Falls

Upper Mesa Falls, credit Idaho Tourism

Aktivitäten:

Nordwestlich von Ashton, in der Nähe des Yellowstone Nationalparks, liegen die Mesa Falls. Diese Zwillingswasserfälle sind in zwei Stufen aufgeteilt, die Upper und Lower Mesa Falls, und bieten sozusagen ein doppeltes Schauspiel, ohne daß künstlich Wasser zugeführt wird. Bei den Upper Mesa Falls handelt es sich um einen tosenden, zehn Stockwerke hohen Wasserfall, der sich in die Caldera eines uralten Vulkans ergießt. Ausgeschilderte Wege führen zu den schönsten Aussichtspunkten. Vom Mesa Falls Visitor Center aus können Sie auf dem Mesa Nature Trail einen ruhigen Spaziergang machen und Vögel beobachten.

Ein Weltklasse Revier für Fliegenfischen ist Henry’s Fork of the Snake River mit einer Vielzahl an Forellenarten, darunter wilde Regenbogenforellen und Bachforellen.

Übernachtung:            Driggs oder Victor

Grand Teton National Park, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Heute geht es nach Wyoming – zunächst in den Grand Teton Nationalpark, der auf einer Fläche von 1.200 Quadratkilometern mit üppigen Tälern, Bergwiesen, alpinen Seen und den steil aufragenden Gipfeln der Teton Range aufwartet. Während bekannte Spots wie die Mormon Row und die Moulton Barns die meistfotografierten Ziele im Park sind, bieten die spektakulären Gipfel der Tetons auch die perfekte Kulisse für Naturliebhaber, Outdoor-Abenteurer und Roadtripper: Der Grand Teton Nationalpark bietet 370 Kilometer an Wanderwegen, unzählige Campingmöglichkeiten, hier kann man Klettern, Reiten, Kajakfahren und die reiche Tierwelt fotografieren – darunter Bisons, Rotwild, Elche, Bären und Dickhornschafe. Mit dem Auto lohnen sich die landschaftlich reizvollen Fahrten wie der Jenny Lake Scenic Drive oder die Signal Mountain Summit Road.

Wer es ruhiger mag, der macht eine Bootstour auf dem Snake River – Entspannung pur und ein Paradies für Fotografen: Ob Flora oder Fauna, immer wieder ergeben sich traumhafte Motive.

Übernachtung:            Grand Teton National Park

Flaming Gorge, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Die US-191 bringt Sie heute in den Süden Wyomings – nehmen Sie die Ausfahrt 99 in Rock Springs und fahren Sie weiter südwärts auf dem Highway 191. Dort erwartet sie das Flaming Gorge Reservoir. Unter anderem ist die Flaming Gorge ein Anglerparadies, das mit Seeforellen, Regenbogenforellen, Bachforellen, Kokanee-Lachsen und Kleinmaulbarschen lockt. Der grünlich glitzernde Fluss ist berühmt für sein reichlich klares Wasser und seinen endlosen Forellenvorrat. In der Buckboard Marina stehen Boote zum Verleih für aufregenden Wassersport wie Tubing oder Wasserski; auch Jetski oder Rafting werden angeboten.

Aber auch abseits des Wassers ist die epische Landschaft der Flaming Gorge ein Outdoor-Paradies: Viele Wanderwege führen durch die rot schimmernden Hügelketten mit Wüsten und kleinen Wäldchen, von kurzen Ausflügen bis hin zu längeren Exkursionen ist alles geboten. Oder erfahren Sie mit dem Auto die “Pilot Butte Wild Horse Scenic Tour” – für die 45 Kilometer brauchen Sie zirka anderthalb Stunden und die Chancen stehen besonders in den frühen Morgen oder späten Nachmittagsstunden gut, eine Vielzahl von Wildtieren zu sehen, darunter Gabelböcke, Wildpferde, Rotwild, Kaninchen, Kojoten, große Greifvögel wie Habicht und Adler oder auch die markanten Salbeihühner. Halten Sie auf Ihrer Route Ausschau nach den historischen “Boars Tusk”. Es handelt sich um einen isolierten Felsblock innerhalb des Rock Springs Uplift mit einer Gipfelhöhe von über 2.000 Metern.

Übernachtung:            Flaming Gorge National Recreation Area, Green River oder Rock Springs

Sinks Canyon, credit Wyoming Office of Tourism

Aktivitäten:    

Abenteuer in unberührter Natur? Ein ganz besonderes Erlebnis sind die Touren der Lander Llama Company in Lander. Der Wildnis-Ausrüster bietet geführte Wandertouren in die Wind River Range, die Absaroka Range und in die Red Desert Gegend an, wobei die Lamas als Packtiere fungieren. Die Wildnis im Hinterland von West-Wyoming verspricht neben tollen Gelegenheiten zum Angeln, fantastische Fotomotive und viele Chancen Wildtiere zu sehen – eine einzigartige Naturerfahrung!

Im Sinks Canyon State Park, 10 Kilometer südwestlich von Lander am Highway 131, wartet eine geologische Besonderheit: Hier verschwindet der Popo Agie River in einer großen Höhle (bekannt als Sinks) und taucht fast 800 Meter dahinter in einem mit Forellen gefüllten Canyon wieder auf. Massive Sandsteinklippen, Kiefernwälder und Wachholderbüsche an den Hängen ragen hinter der Uferszenerie entlang des Canyons auf. Schauen Sie beim Besucherzentrum vorbei, um sich über die besten Wanderwege und Picknick-Plätze zu informieren. Und immer die Bärenglocke dabei haben – neben Stachelschweinen, Dickhornschafen Maultierhirschen und Steinadlern nennen auch Schwarzbären den Sinks Canyon State Park ihr Zuhause.

Übernachtung:            Sinks Canyon Campground oder Lander

Tongue River Canyon, credit Sheridan Travel & Tourism

Aktivitäten:

Heute geht die Fahrt Richtung Norden, mit einem Stopp in Thermopolis, mit seinen heißen Quellen und beeindruckenden Basaltsteinterrassen im Hot Springs State Park. Danach wartet die vielleicht vielfältigste Landschaft von Wyoming auf Sie – die Bighorn Canyon National Recreation Area: dichte Wälder, Berge, Hochland-Prärie, tiefe Schluchten, breite Täler und Sümpfe. Mit über 480 Quadratkilometern Wildnis erstreckt sich der Bighorn Canyon über die Grenze zwischen Wyoming und Montana.

Im südlichen Teil des Bighorn Canyon gibt es 12 verschiedene Wanderwege, die in Länge und Schwierigkeitsgrad variieren – alle bieten spektakuläre Ausblicke auf den Canyon und seine Umgebung. Der Bighorn Lake verteilt sich mit seinen insgesamt 115 Kilometern über Wyoming und Montana – mehr als 80 Kilometer des Flusses zwängen sich dabei durch die einmalige Felsschlucht des Bighorn Canyon. Eine Bootstour unterhalb der farbenfrohen Canyonwände – ob auf eigene Faust, geführt, mit Motorboot oder Paddelantrieb – ist ein Muss. Bester Ausgangspunkt dafür ist die Horseshoe Bend Marina in der Nähe von Lovell, Wyoming.

Übernachtung:            Bighorn Canyon National Recreation Area, Lovell oder am Bighorn Lake

Black Elk Peak, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Unter Bergsteigern als “Die Nadeln von South Dakota” bekannt, ist das Gebiet der Southern Black Hills ein perfekter Ort, um sich im Felsklettern zu probieren Die wunderschönen Granitspitzen bieten aufregende Gipfel für Kletterer jeden Alters und Könnens. Das Felslabyrinth in diesem Gebiet kann auf eine lange Geschichte von Besteigungen durch viele der weltbesten Kletterer zurückblicken.

Mit 2.207 Metern ist der Black Elk Peak der höchste Punkt im Westen von South Dakota. Als Wächter über die Black Hills wird der Berg von einem steinernen Feuerturm gekrönt, der einen herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft bietet. Eingebettet in ein ausgewiesenes Wildnisgebiet und umgeben vom Black Hills National Forest, ist der Gipfel über einen knapp 6 Kilometer langen Wanderweg vom Custer State Park aus erreichbar.

Übernachtung:            Keystone

Mount Rushmore National Memorial, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Bekannt als Amerikas “Schrein der Demokratie“, zeigt das Mount Rushmore National Memorial die 18 Meter hohen, in Stein gehauenen Gesichter der vier großen amerikanischen Präsidenten, die für Geburt, Wachstum, Entwicklung und Erhalt des Landes stehen. Eine Wanderung auf dem knapp 3 Kilometer langen Presidential Trail mit seinen insgesamt 422 Stufen führt Besucher nahe an die mächtigen Gesichter heran und bietet beste Chancen dabei auch einen Blick auf die Tierwelt der Gegend zu erhaschen.

Aus der Vogelperspektive sind die Black Hills und die nahen Badlands ein Traum: Black Hills Aerial Adventures bietet Rundflüge an. Ruhiger entdeckt man die großartige Landschaft auf dem Pferderücken bei einem geführten Ausritt und dazu muss man kein ausgebildeter Reiter sein – auch Anfänger und Amateure können das Cowboy-Feeling in der freien Natur genießen. Viele örtliche Ranches und Outfitter bieten halb- oder ganztägigen Ausritte durch die Black Hills an.

Übernachtung:            Hill City

Mickelson Trail, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:

Für Abenteuerlustige bietet sich ein Ausflug mit einem Quad / ATV an: Es geht entlang beeindruckender Felsformationen, Canyons, Schluchten, Hoch-Ebenen und Seen. Viele Anbieter in den Black Hills haben sich auf diese Art von motorisierter Naturerkundung spezialisiert. Auch Fisch- und Angelverleiher finden sich so einige: Kein Wunder, bei den tollen Voraussetzungen für Anglerglück und Forellen-Fliegenfischen in den Bächen und Strömen der Black Hills, einschließlich dem Spearfish Canyon und Rapid Creek oder den Gewässern des Custer State Park.

Der bekannteste Mountainbike– und Fahrrad-Trail innerhalb des South Dakota State Park-Systems ist ein 175 Kilometer langer Pfad, der sich über die gesamte Länge der Black Hills erstreckt: Der Mickelson Trail folgt einer ehemaligen Eisenbahntrasse und steigt sanft in zerklüftete Klippen und Kiefernwälder hinauf. Mit seiner Oberfläche aus zerkleinertem Kalkstein und breiten Ausmaßen ist er perfekt für Amateure. Ein weiterer Vorteil: Der Mickelson Trail führt in eine Höhe von zirka 1800 Metern, die Steigung geht aber selten über 4 Prozent hinaus. Spektakuläre Brücken und Eisenbahntunnel tragen zum Charme des Trails bei. Ob man nur eine kurze oder eine längere Strecke abfährt ist aufgrund der über 15 Trailheads und Zugangspunkte sehr variabel.

Übernachtung:            Spearfish

Badlands National Park, credit South Dakota Tourism

Aktivitäten:    

Ein absolutes Muss in South Dakota ist die eindrucksvolle Landschaft des Badlands Nationalpark: Auf über 900 Quadratkilometern erstreckt sich ein Labyrinth aus bunt gefärbten steinigen Spitzkuppen, Schluchten, Zinnen und Türmen. Wandern Sie auf einem der vielen Wanderwege durch die Badlands, wie dem Window & Door Trail, Notch Trail, Castle Trail oder dem Medicine Root Loop. Aufgrund der geringen Lichtverschmutzung sind die Badlands auch ideal zum “Sterne staunen”.

Auch ein Abstecher in die Stadt Chamberlain ist lohnenswert, sie liegt am mächtigen Missouri River, der South Dakota in zwei Hälften teilt. Zu den Outdoor-Abenteuern in dieser Gegend gehören geführtes Angeln, Bootfahren, Paddelbrett- und Kajakverleih und vieles mehr!

Übernachtung:            Wall oder Chamberlain